Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen   [Hrsg.]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 3.1878

Seite: 398
DOI Heft: DOI Artikel: DOI Seite: Zitierlink: i
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/am1878/0424
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen Nutzung / Bestellung
0.5
1 cm
facsimile
398

DIE ANTIKEN SCULPTURBN AUS BOEOTIEN
Varvakion. Es stammt aus dem Piraeusund hat auf dem
rechten Rand (über dem Mädchen) die von oben nach unten
laufende Inschrift:
--tabamaß iMnUi .nBmogluB aobaBSBlA nta iew vBitmaiA H9b ioA .uoi
^AANH^MHT P "oüBa
auf dem linken (über dem Knaben):
^ k A ! /A ! k A^ /A H T P !
GEHN
Danach gehört das Anathem noch in's vierte Jahrhundert
v. Ghr. Trotzdem ist die Arbeit ziemlich roh und erhebt sich
keineswegs über die andern inschriftlosen Werke derselben
Art*. Drei andre solche vxhrxot mit Knaben und Fackelträge-
rin befinden sich im Akropolis-Museum, zwei im Natio-
nalmuseum an der Patissia-Strasse; auf einem der letzte-
ren hat auch der Knabe eine kurze, brennende Fackel statt
der Kanne in den Händen.
1^9. ^otlvreHof an Kore.
Erimokastro. Am Hause Dimitrios Basiliu eingemauert. Unten unvollstaen-
dig. H, 0,38, B. 0,28. H. der Figur 0,25. Kalkstein.
Oben Giebel. Vertieftes Reiieffeid. Flaches Relief.
"noieb - o s tt n 1 Tjfiio nah fißd bnn loqiöil mR (odöd
Kore en /hcc, bekleidet mit gegürtetem Doppelchiton mit
Aermeln. Von der r. Schulter zum Gurt geht in schräger Rich-
tung ein Obergewand. Beide Unterarme sind vom Körper ab-
gestreckt und halten je eine lange Fackel. r
Dicht über den Knieen ist das Relief gebrochen.
Gute, nicht sehr fein durchgeführte Arbeit.
M o modo8 moniobm nodin nodloeiob oasü'd nonofloäiov nod
TUoHvrcüof on Mora!^!os.
senT tupb nov xjßsnA nonio nßffi idiomod fiofdoon
Theben Hl. 73. Aus der Kirche der Vorstadt Pyri in's Museum gebracht, Nach
Aussage der Kirchenvorstände (^[-rpovcot) stammt es aus einem Erimoklisi in
der Ebne nördl. von Theben (Stamatakis).
-taQ .gubastsnagsO sob gnntnsboä edadgaom gisnm eib lim iaiedsa 33iO ^
m toT 9tb ,euß l9^ößT enm ns nedusbeD net tassddos Üsdo8 ennüb boy
* Danach ist Stephanie Behauptung, a. a. 0., welcher alle dem zweiten und
dritten Jahrhundert n. Chr. zuweist, zu berichtigen.
loading ...