Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen   [Hrsg.]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 3.1878

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DIE ANTIKEN SEHEPTUREN AUS ROEOTIEN

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Das A der Jnscbrift gehoePt dem boeotischen Alphabet an.
Dies ist jedoch kein Grund, das Relief früh# bis in den An-
fang des vierten Jahrhunderts zu selzenA Zn dieser Anset-
zung stimmt denn auch der künstlerische Charakter des Re-
liefs. Die Arbeit zeigt keine Spur von Archaismus, und ist bei
einer gewissen Derbheit äusserst frisch und lebendig. Nament-
lich die Gestatt des Herakles ist gut gelungen. Die fast über-
mässig kräftige Bildung des Körpers, die beinahe quadrati-
sche Form des Kopfes mit der niedrigen Stirn, und der starke
Nacken entsprechen ganz dem Ideal des Helden wie es in dem
Epitheton ausgedrückt ist^dqündsg gnidaa JatnH
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KapareUi. In der Kirche des Hag. Panteteimon. H. 0,18, B. 0,39, D. 0,09.
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Vertieftes Relieffeld- links und unten ist der 0,08 br. Rand erhalten. Oben und
rechts unvollständig. Mehrfach verstossen.
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Herakles steht nach links gewandt mit r. Standbein, der
Körper en /ücc, der (weggebrochne) Kopf war im Prnfil dar-
gestellt. Er ist nackt; um den 1. in die Seite gestützten Arm
ist die Löwenhaut gewickelt; der rechte Unterarm ist abge-
streckt und auf die Keule gestützt. Neben ihm, ebenfalls nach
links ist ein Hund (mit einem Kopf, Kerberos?) dargestellt.
Massige, nicht weit geführte Arb^t^ g .a ,88,0 .H ,88^0 . J
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Im Nationalmuspum an der Patissia-Strasse. Früher im Theseion. H. 0,87,
B. 0,40, D. 0,09. Relieferhebung 0,04. AVeisser Marmor. Beschr. von Kekule,
oaUenia atb lodn sesb oe srnsg aaniaiä asb adsälT avade aKt
Je: nolmdun im vedaia tdsin gmm-
t Vgl. Kirchhoff, Studien z. Gesch. d. gr. Atpli. 3 s. 133 Ganz grund-
tos ist Decharme's Behauptung: <ll est ä remarquer que la forme epigraphique
du 3 estantcrieure ä la80. ol.« und die fernere Vermuthung, der Künstler habe
durch Anwendung älterer Buchslahenibrmcn seinem Werke den Charakter hohen
Alterthums geben wollet), n InemgsiT tnob lesgns bnia hnn nomw nooanM .
^ vgl. Preller, Gr. M y th. H 2 S.u^BBßfliov nededT ans Bleiieß Mied ,
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