Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen   [Hrsg.]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 3.1878

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DIE ANTIKEN SCULPTUREN AUS BOEOTIEN

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Die antiken Bildwerke im Theseion n. 249. Abgeb. Schöne, Gr. Reliefs
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((Aus Theben.—Es ist nur das r. Ende mit der Ante erhal-
ten.— Zur Rechten sitzt auf einer unregelmässigen (Fels-) Er-
höhung, über welche ein Gewandstück gelegt ist, Dionysos,
bekleidet, n. 1. Er hat den r. Fuss auf einen kleinen Vorsprung
des Felsens gesetzt, der linke geht tiefer herab. Er hält in der
erhobenen rechten Hand den Thyrsus; die linke ruht auf
dem Schoosse. Seine Kleidung besteht aus einem über den
Knieen abgehenden Gewände, über welchem er ein über die
Brust schräg geknüpftes Pantherhell trägt, und aus hohen
Stiefeln. Es sind zwei steife lange Locken erhalten, welche
von der linken Schläfe auf die Brust herabgehen. Das Gesicht
ist zerstört. Vor ihm steht, ebenfails n. 1. aber halb /hee
eine Frau in reichem Gewände, welches auch den 1. Arm be-

deckt: der rechte, welcher halb erhoben war, fehlt vom EH-
bogen an. Das Gesicht ist zerstört. Sonst beschädigt. Vermuth-
lich ein Votiv an Dionysos. Der Stil ist ähnlich bei andern
Reliefs derselben Herkunft.))* (?)

Arbeit des vierten Jahrhunderts.
maA naMiMaas aJ:a8 aib m. d .iah mu Jai a3 .Jlhügeg-
Basis (?) nut Opfer an Bsonysos.
-ogdßlsi v/öJotblai
In der Südseite desErimokiisiTsinpietri bei Erimokastro (vgl. n. 14)^ die
Schmalseiten nicht sichtbar (die rechte scheint glatt gearbeitet), die Langseiten
steckten zum Theil im Boden.
L. 0,83, H. 0,63, B. 0,63, H. des Dionysos (ohne Kopf und Hals) 0,20, des Kra-
ters 0,22, des Knaben 0,20. Kalkstein.
Links unvollständig, doch scheint nicht viel zu fehlen. Unten ist eine mehrfach ge-
gliederte ziemlich stark ausladende Profilirung, darüber das Relieffeld, welches oben
einen vorspringenden (aufgebognen) Rand hat- über demselben tritt der Stein wie-

der zurück. Nur die Figuren links vom Krater stehen auf einer Leiste ^ die rechts

von demselben befindlichen in der Luft. ^ gnndadiotoilaJ! .60,0 .H ,0&,0 .8
Die obere Fläche des Steines ist ganz verstümmelt, so dass über die einstige Bestim-
mung nicht sicher zu urtheilen ist.
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' tch weis& nicht worauf sieh diese Bemerkung stützt. !n den athenischen
Mnseen waren und sind ausser dem Fragment n. 14t (Schoeno Gr. Rtü. n.
Hl) keine Reliefs aus Theben verbanden. 1! -telbia JgV ^
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