Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen   [Hrsg.]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 3.1878

Seite: 408
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DIE ANTIKEN 8UULDTUREN AUS BOEOTIEN
Chiton bekleideten ]\1 ii d eh e n s , welch es ihm im Tanzschritt
(das r. Bein ist vorgesetzt) folgbp ihr Kopf war ein wenig ge-
senkt. Sie reicht die L. einer cn /hrc dargestellten Gefährtin,
welche mit gegürtetem Doppelchiton bekleidet ist. Ihr 1. nach
einem jetzt fehlenden dritten Mädchen (für welches, nach dem
Ansatz des r. Randes zu schliesscn, gerade noch Platz war)
ausgestreckter Arm ist am Handgelenk abgebrochen.
Alle Köpfe sind zerstört, auch sonst ist das Relief vielfach
bestossen und vom Meerwasser zerfressen.
Gute Arbeit des vierten Jahrhunderts,
Für die Darstellung vgl. Michaelis d/m. 1863 S.
292 ff. und Furtwängler Mitth. Hl S. 198 ff.
-i HaiqO) ohniR onio negnubniW no'ioidom ni Rlüdunt mnH
189. VotlvreHef an 'AY^Oos 6<xtp.MV.
obr iO tob nognubmVf nob nedoniwS Jdield ioR soießH not
Erimokastro, am Hause Dimitrios Pikorunis eingemauert.
H. 0,42, H. des a. 3. 0,28, B. 0,26. Retieferh. ca 0,01. Kaikstein.
Liuks unvoHständig. Nur unten ein hervortretender, breiter Rand.
Auf einem Stuhle mit geschwungener Lehne und Füssen
sitzt nach links ein bärtiger Mann. Er ist mit einem Mantel
bekleidet, die Füsse ruhen auf einem niedrigen Schemel, ln
der vorgestreckten R. hält er eine patera, mit der L. drückt
er ein grosses Horn (Füllhorn?) an den Leib, ln dem lan-
gen Haar bemerkt man den Einschnitt von einer Binde.
Vor ihm links ein, wie es scheint, absichtlich formloser
Steinblock. Nach Schöne Gr. Reil. Taf. XXVI n. 109 (vgl.
auch die Darstellung der 'Ay^'d Tuy?] auf n. 10?) erscheint die
Deutung auf gesichert.
Flüchtige Arbeit ohne alles Detail, nach dem Gesammtein-
druck aber doch nicht aus ganz später Zeit.
!9q'jödi9tnU 19b Z .1 AqoR n9ideJ a3 .nodoilT auÄR
190. ReHefEraginent mit weibHchem Kppf.
Oled9g nobncH rohrnd nov .nosgab ni JobmNod nolidß inoeol
Theben M. 208. Gefunden in dem Wege zwischen den Gärten Ch. Tsanklis und
E. Drakos.
Oben ist der vorspringende Reiicfrand erhaben, ll. 0,Ü7 (des Eöpfchens mit Hats-
ansatz0,03),B. 0,11, D. 0,13. Weisser Marmor. Sehr verstossen. JiOO
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