Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen   [Hrsg.]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 3.1878

Seite: 419
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ME ANTIKEN SCULPTUREN AUS BOEOTIEN 419
Es fehlen Kopf und Hais, welche besonders eingesetzt waren, und die Beine von den
Waden an.
Die Statue hat r. Standbein und ist mit Chiton und Mantel
bekleidet. Der r. Arm ist innerhalb des letzteren zur Brust
erhoben; der linke liegt am Körper und ist mit Ausnahme der
Hand von dem herabhangenden Ende des Mantels bedeckt: das
gewöhnliche Motiv der späteren Grabreliefs (vgl. n. 58-71).
Römische Arbeit.
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Theben M. 3. Früher in der Eparchie.
H. 0,54 (mit Basis 0,67). Weisser Marmor.
Runde profiiirte Basis, an deren Vorderseite ein Akanthus-
blatt- Ornament,, über diesem die Büste. Dieselbe ist mit fein-
gefaltetem Chiton und Mantel bekleidet. Kopf und Hals sind
besonders eingesetzt.
Das Haar ist gewellt und bedeckt die Ohren fast ganz; es
ist in zwei Zöpfe geflochten, welche um den Kopf gewunden
sind. Die obere Fläche dieses Haarkranzes ist glatt abgeschnit-
ten. Weiter nach vorn ist ein wulstiges Band um den Kopf
gelegt.
Die Nasenspitze ist weggebrochen, sonst ist die Büste mehr-
fach, doch unerheblich bestossen.
Etwas grobe römische Arbeit.

^03. MaennHchet* t*ortrc*itkopf.

Chaeroneia in der Kirche des Hag. Spiridion.
H. 0,25. Weisser Marmor.
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Der Kopf ist unbärtig und hat kurzes, gelocktes Haar.
Mund Nase und die ganze r. Seite sind sehr verstümmelt. Am
I. Auge ist der Augenstern plastisch angegeben.
Geringe römische Arbeit.
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