Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen   [Hrsg.]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 15.1890

Seite: 125
DOI Heft: 10.11588/diglit.29171.4
DOI Artikel: 10.11588/diglit.29171.9
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POROSSKULPTUREN AUF DER AKROPOLIS

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selbst musste über dem Stylobat gut einen Meter schmaler
sein. Typhon-und Tritongiebel haben also zu einem Gebäude
■von derselben Ausdehnung wie der älteste -Athenatempel der
Burg gehört. Die so entstehende Möglichkeit will ich nicht
positiv aussprechen, so lange für die mit ihr entstehenden
Rätsel noch keine befriedigende Lösung gefunden ist. Diese
wird vornehmlich von der Sichtung der Architekturfragmente
auf der Burg zu erwarten sein. Bis dahin ist es auch gut, die
Antwort auf die Frage zu verschieben, oh aus den Gegenstän-
den der Giebel heraus auf einen Tempel des Herakles ge-
schlossen werden darf.

Athen, März 1890.

ALFRED BRUECKNER.
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