Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen   [Hrsg.]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 15.1890

Seite: 254
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INSCHRIFTEN AUS KAMEN

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öjivai tou yevou(!) Scoat tö
rocyÄco (ö7}vapta) (%ih<x Tvswaxöfna).

Z. 3. 4. In dem xoaotwv ist vermutlich ein zweiter Bei-
name des zuletzt genannten Stifters zu suchen.

Z. 6. 7. Die Ergänzung der erhaltenen Buchstabenreste zu
gvYigetwt ist nicht zwingend, aber leicht. Allerdings fehlt in die-
sem Falle das Prädikat zu dem tI? und eine Beziehung zu tou
yevou. Man muss doch erwarten, dass hier die Bestattung jedes
nicht den vorhergenannten Familien Angehörigen verboten
wird. Selbst wenn man Z. 6 entgegen den erhaltenen Resten
t|~oa]g[yjcsi tivoc] ergänzen wollte, würde die Beziehung zu tou
yevou fehlen. Demnach ist am wahrscheinlichsten ein Fehler
des Steinmetzen anzunehmen, der etwa die Worte ToXpjcei exs-
pov vor Tw:, gvTigstcöt ausliess.

Im Anschluss an diese Inschriften möchte ich eine andere,
bereits veröffentlichte, nochmals mitteilen, die mir diesen Neu-
druck zu verdienen scheint: ich habe dieselbe im Sommer 1885
in Paris abgeschrieben.

7. Gefunden in Herakleia am Latmos, jetzt im Louvre (Saal
der Altertümer aus Milet). Wandquader von weissem, blau-
geädertem Marmor, 1. oben ausgebrochen, die Ränder bestossen,
die linke Hällte durch Wasser beschädigt, 0,85 b. 0,50 h.,
Inschrift 0,36 h. B. 0,015. Z, 0,010, Veröffentlicht: C. L G.
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