Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen   [Hrsg.]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 15.1890

Seite: 305
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INSCHRIFTEN AUS THESSALIEN

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schrift tragende Fläche als Kreis und dessen untere Fläche als
vermutlich sechsseitiges Polygon gearbeitet ist.

Freilassungs urkunden.

17. Auf der linken Schmalseite(0,30 h., 0,115 br.) des Stei-
nes, dessen Stirnseite das Psepliisma für Demetrios oben S.
283 trägt, finden sich—von den wenigen Buchstaben, die Z. 1.2,
wohl einer gleichartigen Inschrift angehörend, erhalten sind,
abgesehen — Reste zweier Freilassungsurkunden der Kaiserzeit
B. bis 0,15 in der ersten, bis 0,01 in der zweiten Inschrift.
In der letzteren einige Ligaturen (w und N in AvipiTpüövo«; Z.

H

9 und MayJvylTcov Z. 11) und die Abkürzung M = pjvcx; Z. 9.

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Die vorliegenden Inschriften sind die ersten Freilassungsur-

O O

künden aus Demetrias, die mehr als eine blosse knappe Beur-
kundung der Freilassung gehen (Athen. Mitth. VII S. 335 f.
a). Man erkennt:

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