Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen   [Hrsg.]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 15.1890

Seite: 306
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INSCHRIFTEN AUS THESSALIEN

Lv't Tcpo^Ti^oucav zara. pLTi^ejva toottov. 'Etci oder
to’j cbüva gr/vö?) AvijaTjTO'.cövoc - - - cao; ä.7nr)Xeu-
touc May]v7)TWv yoixouc [- - u~sp] oAtou Xwrpov tt,

Die Form der beiden Urkunden scheint nicht dieselbe ge-
wesen za sein. Ich habe einige wenige Ergänzungen versucht
ohne ihre Unsicherheit zu verkennen. Die Länge der Zeilen
lässt sich auf gegen 30 Buchstaben veranschlagen; für crrpa-
TTjyoövToc würde abgekürzte Schreibung anzunehmen sein. Der
Monatsname AnpiTpiuv tritt als neu zu den vier bisher aus dem
Gebiete der Magneten bekannten hinzu ; abgesehen davon, dass
die Athener dem Könige Demetrios zu Ehren den Monat Mu-
nichion Demetrion umgenannt haben sollen, ist der Name nur
durch die Inschrift von Kassandreia Dittenberger Sylloge 142
bezeugt, in welcher seine Geltung als Monatsname nie hätte
bezweifelt werden sollen. Auf die Möglichkeit, dass der Monat
AngTrrpuäv unserer Inschrift seinen Namen nicht von Demeter,
sondern von Demetrios dem Gründer von Demetrias hat, wird
man hinweisen dürfen auch ohne für sie als gesichert eintre-
ten zu wollen. Die Bestimmung zam tou? Mayv^rwv vögouc Z.
1 1 erweist das Fortbestehen des Bundes bis in die späte Zeit,
welcher die beiden Inschriften angehören.

18. Auf der rechten Schmalseite desselben Steines (Höhe
des erhaltenen Stückchens 0,19, Breite 0,095) sind die nachste-
hend verzeichneten Beste erhalten, die ebenfalls einer Freilas-
sungsurkunde angehören. Eine Herstellung derselben ist un-
thunlich. B. 0,015.

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