Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen   [Hrsg.]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 35.1910

Seite: 214
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A. BRUECKNER

c) Oder es sind bei ähnlich grossen Verlusten mehrere
Steine aneinander schliessend in eine Basis eingelassen wor-
den. So liegt der Fall bei Suppl. p. 186, Nr. 462 f; vgl. die
Skizze Abb. 3. Die unter dieser Nummer vereinigten zwei
Bruchstücke kommen von derselben Fundstelle, der Attalos-
Stoa, und stimmen in Schriftcharakter, Dicke der Platte von
14 cm, und der Art der Bearbeitung der Rückseite so genau
überein, dass sie schwerlich von einander zu trennen sind.

[ E P E x o E I A O i ktA.

Abb. 3. Schema zu IG. I Suppl. p. 1 86 Nr. 462 f.

(Skizze von H. Lattermann).

Aber sie unterscheiden sich darin, dass am Bruchstück a der
links erhaltenen Rand glatt ist, also sichtbar war, wahrend
an b, einem rechten Randstück, Anschlussfläche ist. Dass a
frei stand und in eine Basis eingelassen war, wird ausserdem
durch den unten daran erhaltenen Steinzapfen gesichert, der
auch lehrt, dass die Platte wenigstens drei Columnen ent-
hielt. Es ist danach anzunehmen, dass auf eine gemeinsame
Basis mindestens zwei Platten unmittelbar an einander stos-
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