Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen   [Hrsg.]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 35.1910

Seite: 254
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A. FRICKENHAUS

Die treppenartige Inschriftenwand wird an ihrem West-
ende durch einen nach Süden zu umbiegenden Stein be-
grenzt; er liegt zwar nicht mehr haarscharf an seiner ehe-
maligen Stelle, beweist aber sicher, dass die als Stützmauer
dienende Inschriftenwand hier nach Süden umbog. Erhalten
ist davon nur jener eine Stein; wer aber jetzt das östliche

Abb. 6. Durchschnitt durch die Inschriftenwand.

Ende der grossen Quadermauer (laxeyaov) studiert, bemerkt
dass diese bei der Gelon-Basis mit einer richtigen Ecke endigt,
die im Grundriss stumpfwinklig erscheint. Der freie Schenkel
dieses Winkels zeigt aber genau auf das westliche Ende der
Inschriftenwand, so dass dieses und der genannte Eckstein
offenbar in der Weise mit einander verbunden waren, wie
es der Plan durch punktierte Linien anzeigt. Nördlich der
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