Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen   [Hrsg.]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 35.1910

Seite: 389
DOI Heft: 10.11588/diglit.29170.17
DOI Artikel: 10.11588/diglit.29170.25
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DIE ARBEITEN ZU PERGAMON 1 908 - 1 909

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dens lag, musste dies an der Störung der alten Humus-
schicht erkennbar sein.

Die Lage unseres Stollens ergibt sich aus dem in Abbil-
dung 9 wiedergegebenen Grundriss und Durchschnitt. Der
erstere stellt nur einen Teil des Hügels und des ihn umge-
benden Grabens dar und zeigt deutlich den bei der Ring-
mauer beginnenden Einschnitt und Hauptstollen, wie auch
die Querstollen in der Mitte des Hügels. Die einen vollen

Abb. 9. Grundriss und Querschnitt des Jigma-Tepeh.

Kreis bildende Ringmauer liegt, wie der Durchschnitt erken-
nen lässt, in der Höhe des ursprünglichen antiken Bodens,
zwischen dem angeschütteten Hügel und dem durch Fort-
nahme des Erdbodens entstandenen Graben. Der Durchmes-
ser des Ringmauerkreises beträgt 158 m (300 philetärische
Ellen), sein Umfang also fast 500 nt.

Mit grosser Spannung sahen wir dem Tage entgegen,
an dem unser Stollen die Mitte des Hügels erreichen und
dort auf das Königsgrab stossen würde. Als wir 1909 zur
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