Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen   [Hrsg.]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 35.1910

Seite: 457
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DIE ARBEITEN ZU PERGAMON 1908-1909

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bei den Ausgrabungen noch das fehlende Stück zu Tage
kommt und uns Gewissheit gibt.

Der öaöoüxog Kocjutcöv ist vielleicht mit dem Stifter eines
Altars des Zevg [reyiatcx; HcotrjQ I. v. P. 327 oder, was der Zeit
nach auch passen würde, mit dem üeoÄ.öyo<; [Kaaijroov auf dem
Hymnodenaltar I. v. P. 374 A 30 identisch.

L. Seite: Inschriftfläche 0,43 h., 0,35 br. BH. in der er-
sten erhaltenen Zeile 0,032, dann 0,028, ZH. 0,053. Phot. 1 760.
Abb. 4.

[To 15]

’A] vepoi?

Ka0iyvr|toi;
ercißcopioi;.

Die Schrift ist sehr
nachlässig. Von dem v in
Z. 2 ist noch gerade die
r. untere Ecke erhalten;
eine andere Ergänzung
ist kaum möglich. Über
den Kult der Winde s.

Tümpel bei Pauly-Wis-
sowa I 2176 ff.; P. Sten-
gel, Opferbräuche der
Griechen 146 ff. Der eiu-
ßcopios entspricht dem
eleusinischen ejtl tcp ßoop©

LEQE'ug (vgl. darüber Fou-
cart, Mem. de 1’ acad.

XXXVII 1904, 57 f.)

's m müM m. 1

_ 40- Rundaltar aus Abb 4 L_ Seite des Altars

weissem Marmor, gefun-
den 1909 im mittleren Teil des Demeter-Bezirks, unten ab-
gebrochen, oben ist das Profil fast ganz abgeschlagen. H.0,65
(Inscliriftfl. 0,53), Durchmesser ohne Profil etwa 0,57. Oben
glatt mit einigen Pickungen und einer grossen flachen, recht-
eckigen Einarbeitung, in deren 1. hinterer Ecke ein tieferes

ATHENISCHE MITTEILUNGEN XXXV SO
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