Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen   [Hrsg.]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 35.1910

Seite: 477
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DIE ARBEITEN ZU PERGAMON 1 908 - 1 909

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schon von mir nach einem Abklatsch AM. XXXII 1907, 360 f.
veröffentlicht.

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T]o ji£>[oöt]ov ßaadixöv xai lEpoata-
tov TÜ)V n aViaOTCÖV 'IjTJtlXElTOÜV
jtAjrjhog töv löiov jrpoardtqv.

lautou und laut© in Z. 4-6 haben den Spiritus asper v,
vgl. oben zu Nr. 35. Nach der Schrift und nach der Bezeich-
nung der Athena als Nixqcpopoi; xai IToAiag (s. Frankel, I. v. P.
II S.327) kann die Inschrift frühestens aus der 2. Hälfte des
II. Jahrh. n. Chr. stammen; es wäre nicht unmöglich, dass
der Geehrte mit dem Vater der beiden Athenapriesterinnen
in I. v. P. 522 Auq. ’AAe^arjBpog identisch ist, aber natürlich
lässt sich dafür kein Beweis erbringen.

Ist meine Ergänzung von Z. 3 richtig, so muss der
Geehrte bei Gladiatorenspielen, die von der Stadt veranstal-
tet wurden, doch sich irgendwelche Verdienste erworben ha-
ben; ferner würde die Ergänzung tpofcpEa eine Bestätigung
für Cagnats Erklärung dieses Worts in der Inschrift OGI. 531
sein (eum qui frumentum civibus suis sua pecunia emendum
curaverit interpretatur Cagnat non incommode, Dittenb.);
auch die Vermutung, dass das Amt des tQicEutrj^, das wir
nur noch für Thyatira belegen können, mit der städtischen
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