Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen   [Hrsg.]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 35.1910

Seite: 480
DOI Heft: 10.11588/diglit.29170.17
DOI Artikel: 10.11588/diglit.29170.26
DOI Seite: 10.11588/diglit.29170#0492
Zitierlink: i
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/am1910/0492
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen
0.5
1 cm
facsimile
480

H. HEPDING.

II. DIE INSCHRIFTEN

68. Block weissen Marmors, gefunden 1909 im Demeter-
Tempel, unten geglättet, 1. und r. mit dem Zahneisen bear-
beitet; hinten rauh und ungleichmässig; oben schlecht ge-
glättet, am vorderen Rand zwei längliche, nicht sehr tiefe
Einarbeitungen (ähnlich wie für die Holzverkleidung von
Türpfosten). H. 0,215, Br. 0,342, D. 0,16. BH. 0,022, ZH. 0,044.

’Ättixög dyopavo-
prjaag ejteaxeüa-
OBV ex tou lÖlOU.

Die kleinen Horizontalstriche an den angegebenen Stel-
len am Zeilenanfang und-ende sind mir sonst noch nicht
vorgekommen. In Z. 2 ist EIT infolge einer Verletzung des
Steins nur undeutlich zu erkennen.

69. Von der AM. XX'XII 1907, 360 Nr. 116 veröffentlich-
ten tabula ansata sind 1909 noch zwei Stücke gefunden wor-
den: h südlich unterhalb der Stützmauer der Demeter-Ter-
rasse: oben ein Stück des Randes erhalten mit rundem Stift-
loch (ein solches befindet sich auch weiter rechts über dem
2 am Ende der ersten Zeile) zur Befestigung der Tafel; hin-
ten glatt, sonst gebrochen. H. 0,141, Br. 0,123, D. 0,03. Das
Stück passt rechts oben an Fragment a-i, gefunden im
Kellergeschoss der Demeter-Terrasse; hinten und unten glatt,
sonst gebrochen. H. 0,127, Br. 0,215, D. 0,037. Es passt rechts
unten an a-c. Gesamtbr. von a-c,h,i: 0,615. Phot, aller
Stücke: 1 764.

r. KA. 5/AttaA[oc; nateJ^xAiavog
tpitena[ag qp i A o] 11 p co g
xai ex toö[v i5loov etc; rf)]v TQiteiav
jtoAAd dvu[A]o6a[ag cmvex]o5()T)ae xai to
5 ton nonÄxQiavo[u emöoajipov elg e-
g? jtiGxe\'i]v ton a[.o]u.

Z. 6: d[Aeutn]p[o]n ? (ajpxeGjn scheint nicht den Raum zu
füllen). Zur Erklärung hatte ich AM. XXXII 1907, 364 eine
Inschrift aus Tralles herangezogen, über die inzwischen
Groag, Oest. Jahresh. X 1907, 290 ff. eingehend gehandelt
loading ...