Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen   [Hrsg.]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 35.1910

Seite: 481
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DIE ARBEITEN ZU PERGAMON 1 908 - 1 909

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hat. Zu den Vorfahren der Iulii Philippi, des Menyllius Atta-
lus und unseres Paterculianus gehören vielleicht die auf
einer Inschrift zu Ehren Hadrians aus Kirkagadseh genann-
ten dordua MevuAAeTva1 [und Taioi; ’IoiUicx; HutepxÄog (Mona,
xal ßißX. rfjs Epayy. ^epioS. I (1875), 1 1 2 e'--BCH. XI

1 887, 480 Nr. 60).

70. Gebälkstück aus weissem Marmor, oben mit einem
Eierstab-Kyma versehen, mit Inschrift, oben und hinten glatt,
1. und unten Bruch. Der Stein ist später zum Eckstück einer
Sima (?) umgearbeitet worden, dabei wurde der Eierstab über
der Inschrift roh abgehauen, r. und unten wurden eine Deco-
ration aus Palmetten, Eierstab und Zahnschnitt angebracht,
von denen an der Unterseite aber nur noch wenig erhalten
ist. Die Inschriftfläche wurde bei der Neubenutzung Unter-
seite. Gefunden 1908 bei Arbeiten im Hofe des Sidirwan-
Dschami - Hodscha. H. 0,235, Br. 0,56 (der Inschriftfl. 0,49),
D. 0,13. BH. 0,042, ZH. 0,084.

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Die Zahl in der ersten Zeile (1205) erinnert an die Inschriften
des Architekten Nikon (bes. AM. XXXII 1 907, 356 Nr. 11 5, wo
sie auch in der Mitte der ersten Zeile steht).

71. Oberer Teil einer uncannelierten Doppelsäule aus
bläulichem Marmor, gefunden 1909 im östlichen Teil des
Demeter-Bezirks, oben glatt mit je einem Dübelloch 1. und r.,
deren Vergusscanäle nach hinten gerichtet sind, unten abge-
brochen. H. 0,87, Br. 0,73, D. 0,21. Auf der Vorderseite roh
eingearbeitete Inschrift: BH. 0,05 -0,06, ZH. etwa 0,08-0,09.
Formen: AB©C.

3Ii](goü) K(pQie) ßorj(öei) Ti-
Ö7] AutaQ/i-
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Jtaißioig ccu-
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1 Danach ist vielleicht I. y. P, 295 c zu ergänzen: ’louUa — o]u '&uyd-
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