Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen   [Hrsg.]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 35.1910

Seite: 483
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DIE ARBEITEN ZU PERGAMON 1908-1909

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man die Buchstaben zum grossen Teil nur erraten kann.
Phot. 1 736.

0,04-0,05 frei

äWä oi) trjy ye xe^eindov excov ötapeiß . . 2(?)
y-WIlir —lUllllbilAAZ eiitPXiri . AflO/M

Offenbar ein Grabepigramm. In Z. 1 fehlt am Schluss noch
falls der Anfang vollständig ist; hinter dem B ist
nur noch ein Raum von 0,05. Zum Text vgl. Aesch. Prom.
284: rjxco SoÄ,r/tF xsQga xe^euhop öiapeiAjxxpevoig, Sept. 334: öia-
p8iif)ai Scofidtoav oruyspav o86v. Statt exiov könnte man auch
e'xcov lesen.

76. Zu A. v. P. VII 2 Nr. 328 ist nachzutragen, dass von
der ersten Zeile der Grabschrift noch der obere Teil eines
P oder B erhalten ist.

77. Zwei Gebälkstücke aus weissem Marmor, an der
Front des Hauses des Armeniers Stepan Papasian am r. Seli-
nus-Ufer eingemauert, nach Angabe des Besitzers in der Nähe
1907 ausgegraben. (Eine von uns 1909 ausgeführte kleine
Grabung an der bezeichneten Stelle förderte noch verschie-
dene Architekturstücke, aber kein weiteres Stück der In-
schrift zu Tage), a) Architrav mit Fries: H. 0,35, Br. 0,359,
D. nicht bestimmbar. BH. auf dem Fries 0,432, auf der ober-
sten Fascie des Architravs 0,26. b) Architrav: H. 0,154, L.
0,777. Abgeschrieben 1908; Abb. 6 nach einer Zeichnung
von P. Schazmann.

Abb, 6. Inschrift des P. Cornelius Scipio Nasica.
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