Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen   [Hrsg.]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 35.1910

Seite: 503
DOI Heft: 10.11588/diglit.29170.17
DOI Artikel: 10.11588/diglit.29170.27
DOI Seite: 10.11588/diglit.29170#0515
Zitierlink: i
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/am1910/0515
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen
0.5
1 cm
facsimile
DIE ARBEITEN ZU PERGAMON 1 908 - 1 909

503

gestellt, z. T. durch tief eingeritzte Furchen; die Schamhaare
sind nicht angegeben; der Nabel ist scharf eingezeichnet.
Das Haar, dessen Locken durch einfache Quadrierung wieder-
gegeben sind, fällt in einem langen, unten horizontal abge-
schnittenen Schopf in den Nacken, während zwei Strähnen
nach vorn tief herunter auf die Brust gelegt sind. Der r. Arm

Abb. 1. Archaistische Jünglings-Statuette.

hing, wie der Ansatz am r. Oberschenkel zeigt, gerade aus-
gestreckt an der Seite; der 1. dagegen ist etwas zurückgebo-
gen, die Haltung des Unterarms ergibt sich aus dem Ansatz
einer kleinen Stütze unter der 1. Hüfte. Offenbar hielt die
Hand einen an die 1. Schulter angelehnten Gegenstand, von
dem noch ein kleiner Rest neben der 1. Haarsträhne erhalten,
loading ...