Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen   [Hrsg.]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 35.1910

Seite: 507
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DIE ARBEITEN ZU PERGAMON 1908-1909

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graben. Nach Winter hat
er wahrscheinlich zur Ver-
zierung des Sockels einer
Wand gedient. Ein kleines
Fragment mit der wohler-
haltenen feinen Profilierung
passt an das zuerst von Alt-
mann, AM. XXIX 1904, 192
veröffentlichte an, s. Abb. 2
(Phot.1702 II); Gesamthöhe
jetzt 0,315. Auf der geglät-
teten Oberseite zwei Klam-
merlöcher mit Bettungen
nach hinten. Vom oberen
Teil des Frieses haben wir
nur noch ein kleines Frag-
ment, ebenfalls ein 1. oberes
Eckstück mit Profilierung
auf beiden Seiten, mit den
Spitzen von Ähren auf der
Vorder- und einem Klam-
merloch auf der Oberseite
(0,1 2 li. Phot.1 702 I). Alle üb-
rigen Stücke gehören zum
unteren Teil der Friesplat-
ten, sie sind an den Seiten
und unten auf iVnschluss
gearbeitet, hinten rauh. Die
beiden grösseren zeigt die
Abb. 3 (Phot.1 701): a) 1. voll-
ständig, hinten gebrochen,
sehr verwittert, 0,23 br., 0,18
h.; b) r. vollständig, hinten
rauh, 0,48 br., 0,225 h., 0,1 3 t.,
im Schnitt unten r. ein Dübelloch. Es gehört nach der
Structur des Marmors wahrscheinlich zur selben Platte wie
a. Von den kleineren Fragmenten ist nur eines (Phot. 1700
II) bemerkenswert, weil die letzte Mohnpflanze r. nicht fertig
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