Böttiger, Carl August   [Hrsg.]
Amalthea oder Museum der Kunstmythologie und bildlichen Alterthumskunde — 1.1820

Seite: 74
DOI Artikel: 10.11588/diglit.9751.2
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Scriverius in seinem Commentar zum Martial X, 19. p. 225.
beipflichten, wenn er dort den avem Jovis und gleich darauf die
minorem pennam aquilae für zwei Giebelfelder erklärt. Das Haus
des Pedo heißt cael'ata minore penna. Es war also ein Adler-Relief
an dem Giebel angebracht. Es waren, nach dem acht römischen Aus-
druck, antstixa an den fastigiis oder Giebeln zn sehn. In einer alten
Inschrift, die Chand ler in den Inscriptt. Asiae minoris P. II. n. i.
zuerst bekannt gemacht und Visconti zum Pio-Elementtno T. IV.
p. 89 erklärt hat, kommen Quadersteine vor für diese Giebelfelder
aitnaioi, firjnos in7<xxobEs, welche Wortform noch in unfern
griechischen Wörterbüchern vermißt wird.
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