Böttiger, Carl August   [Hrsg.]
Amalthea oder Museum der Kunstmythologie und bildlichen Alterthumskunde — 1.1820

Seite: 90
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glyphen, die Heliodor hieratische Schrift nenne, mit den
Aethiopischen, hält, wohl erst eine genauere Prüfung, und
wäre es nur wegen der noch so unbestimmten hieratischen
Schrift willen, bestehn müsse. Zu verwundern ist es, daß
Hrn. Sickler eine Stelle entgangen ist, die seine Annahme
zu unterstützen scheinen könnte; sie ist vom Manetho beiSyn-
cellus p. 40. icqcx 5iakexr00 xai ygdjJLjjLaffiv hoo-
ykvCptKolg etc.

Doch da der Schrift und Sprache der Aegypticr, nicht
der Koptischen, sondern der, welche „bis jetzt beinahe die',
selben Schwierigkeiten zur Entzifferung dargeboten hat, als
die Hieroglyphen selbst," mehrmals Erwähnung geschehen
ist, ja selbst einiges über sie angedeutet wurde; so soll
vielleicht in einem der nächsten dieser Fragmente davon
gesprochen werden; wo sich dann auch der Beweis, daß
das, was man wenigstens bisher Verwandtschaft der Spra-
chen genannt hat, zwischen der ägyptischen und hebräi-
schen nicht Statt finde, daß die ägyptische Sprache von jener
oben bei den Hieroglyphen getadelten Unvollkommenheit
nicht ganz frei sei, durch die Sache selbst wird geführt
werden, indem die ägyptische Inschrift des Raschidischen
Steins, schon jetzt größtentheils entziffert, dann mitgetheilt
werden soll.
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