Böttiger, Carl August   [Hrsg.]
Amalthea oder Museum der Kunstmythologie und bildlichen Alterthumskunde — 1.1820

Seite: 155
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Und damit wir nicht glauben, daß er, Pindarus gerade
allein, sich dieser Waffe zum Lobe von Aegina bediene, setzt
er hinzu:

60. Es sind auf diesem fahrenden Weg
Mit dem Gesänge die Früheren gewandelt: Ich folge nun

selber und sinn'

Zn dem Herzen.

Nem. 7. an Sogenes geht nach den einleitenden Betracht
Lungen auf den Tod des Aias über

26. .. des fürchterlichsten nach Achileus im Kampf,

Den günstigen Hauchs, des blonden Menelas Gemahl
Heim wieder zu führen, auf schnellem Schiffe der West

gesendet

Zur Stadt Zlos.

und auf den Untergang des Neoptolemus zu Delphi, nicht
ohne auch hier des Reichthums an eigenem, einheimischem
Ruhm zu gedenken, welcher die Insel schmückt.

50. Aegina, um dein' und Zeus' Söhne— kühnlich verkünd'

ich dieses —

Und ihr leuchtendes Trachten schlingt reicher Pfad des

Ruhms

Dir von dem Hause sich.

Nem. 8. an Deinis behandelt gleich nach dem Ein-
gange die Geburt des Aeakus und seinen Ruhm.

2. Da sproß hervor ein Sohn der auf Oenone gebot,

Höchster Macht durch Hand und Rathschlag. Viele vielfach

strebeten diesen zu schaun

Da dem eigenen Ruf nachfolgend, ringswohnender Hel-
dengeschlechter

Blüthe kam, um seiner Würd' ohn Nöthigung zu folgen u. f.

Hierauf Bitten an Aeakus für die Stadt und den Sieger,
und Verwahrungen gegen den Neid, in denen er die Erwäh-
nung von des Aias Tod einleitet.

22. Denn er (der Neid) faßt nach Edlem stets; aber Nie-
drem zankt er niemals.

Auch des Telamon Sprößling schmaußt' er gahlings, ihn um
die Scharfe des Schlachtfchwerts
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