Böttiger, Carl August   [Hrsg.]
Amalthea oder Museum der Kunstmythologie und bildlichen Alterthumskunde — 2.1822

Seite: XXVIII
DOI Seite: 10.11588/diglit.9752#0032
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XXVIII

Vorbericht.

bekannt gemachten sogenannten Helm des Onatas Hab'
ich um so lieber ausgenommen, als mir dieß Gelegenheit
darbot, einen für Archäologie und Philologie mit dem
redlichsten Eifer erfüllten Jüngling aus der Leipziger
Schule dadurch einzuführen. Er wird hoffentlich durch
seine kritische Ausgabe des Catullus, wozu er bereits die
fleißigsten Vorarbeiten fast beendigt hat, die Erwartung
rechtfertigen, daß er diese Heiligthümer nicht, wie die
Alten zu sagen pflegten, mit ungewaschnen Händen zu
behandeln gesonnen ist.

Herr Direktor Siebelis in Budiffin, dem die
Amalthea einige Nachwcisungcn und Berichtigungen
über den Pausanias verdankt, ist durch einen tüchti-
gen Verleger aufgcmuntert worden, die von ihm lange
schon vorbereitete größere Ausgabe des Pausanias — die
Recognition des Texts in seiner Bibliotheca classica
von seiner Hand druckte Weigel in Leipzig bereits IZIY
— uns endlich mitzutheilcn! Was er über die aroag
vtthqcuovs S. 257. bemerkt, * *) würde er in Hrn. Geh.
Hofr. Völkel's Abhandlung über Hr. Ouatre-
mere de £luinci)’ß Zeichnung v0m Tempel
und der Statue des Jupiter zu Olympia

dronzo rinvenuko nolle rovine di Olimpia rtel Peloponneso. Let-
tera del Cavalieri D. Brönstedt. Napoli, nella stamperia della
societa filomadca »820. Z2 S. in 4, Was in dem Morgenblatt
davon stand, ist nur ein kurzer Auszug aus dieser seltenen Schrift,
die Hr. von Brönstedt im April 1820 von Jthaka aus, wohin er mit
Lord Guilford gegangen war, dem Prinzen Christian von Dänemark
zuschrieb, und von dem Ort, wo er schrieb, Veranlassung »ahm, über
Jthaka selbst einige interessante Notizen anzufügeu.

*) Es ist merkwürdig, daß die neueste Untersuchung über die
Trümmern des großen Juppiler-Tempels zu Agrigeutum die sehr
wahrscheinliche Muthmaßung begründet, daß auch innerhalb des Hppä-
thros dieses Tempels eine obere Gallerie auf beiden Seiten hiulief,
die auf dem Zwischengebälke der Pilaster und Tclamvue ruhete. S.
des Hofbau-Intendanten, L. Klenze Vorlesung der Tempel des
Olympischen Iupiter zu Agrigent < München 1831. 38 S. in gr. 4.
mit 4 Kupfertafeln) S. 31.33.
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