Böttiger, Carl August   [Hrsg.]
Amalthea oder Museum der Kunstmythologie und bildlichen Alterthumskunde — 2.1822

Seite: 272
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scheinlich nicht einmal nöthig, einen Fehlen des Stein-
schneiders anzunehmen, da die Form dergleichen Adver-
bien zwischen ci und 1 selbst bei den Alten schwankend
gewesen zu seyn scheint, wie die zweifache Form von
iravcrvdcl und vavaudi genügend zeigt-

rannten Dresdner Mumie nur erinnert zu werden braucht, über deren
richtige Lesung man sich doch nun endlich vereinigt hat. Wir begnü-
gen uns ein paar Inschriften hinsichtlich des ETWTXI hier bekannt
zu machen, die itzt im Natican befindlich, und sonst wo gedruckt noch
nicht vorgekommen sind.

ETVTXI
T E K N O N
zI I O N T C 1 O J n
PE MHNfiN IE
HMEPP.N
Kd

Die andere lautet also:

QEOICKATAXQO
N IO IC
TIOTAIPI
ATAQPNl
ATdHTPCVNTE
NI

ZHCANTI ETII IS
MHNAC ff
HMEPAC KA
ETWTXI

Auf letzterer Inschrift ist auch CTNTENI statt CTN PEN El ZU
bemerken: über das vor T unveränderte N kann man in der Kürze
das Register zu Wnckclmann Bd. 8. S. i8Z. vergleichen. Unbezwei-
felt richtig steht so ATSTEaOC auf einem freilich einer späten Zeit
angchörenden Bleitäfelchen, das Afcerblad. Iscrizione Greca sopra
una lamina di piombo, trovala nelle vicinanze di Atene. Roma

1813. 4to. p.Z2. bekannt gemacht hat. Auch steht 2TNKARTOT
v auf einer Münze bei Eck Hel Nnm. vor. smccd. p. 250.
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