Böttiger, Carl August   [Hrsg.]
Amalthea oder Museum der Kunstmythologie und bildlichen Alterthumskunde — 2.1822

Seite: 392
DOI Heft: 10.11588/diglit.9752.24
DOI Artikel: 10.11588/diglit.9752.25
DOI Seite: 10.11588/diglit.9752#0432
Zitierlink: i
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/amalthea1822/0432
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen
facsimile
392

Zusätze.

Seit dem Schlüsse dieses Aufsatzes sind den königl. Samm-
lungen in fünf Klassen der alten Denkmäler noch folgende
Vermehrungen zugekommen, die ich hier nachträglich beizu-
fügen nicht unterlassen kann.

1) Für die erste Klasse der Mumien:

s. Eine vollkommen gut erhaltene größere ägyptische Men-
schenmumie der geringeren Klasse, ursprünglich ohne Sarg,
statt dessen aber mit einem Geflechte von Palmblättern
umgeben; eingesandt von den Naturforschern, welche den
Herrn General Menu von Mi n uro li auf seiner Reise
durch Aegypten begleiteten. Von Ebendemselben
d. noch neun mumisirte Menschenköpfe der verschiedenen
Menschenrahen, welche das alte Aegypten bewohnten. *)

2) Für die vierte Klasse der kleineren Bilder und

Idole:

Zehn kleinere, erzne Figuren, verschiedenen Ursprungs
und verschiedener Bedeutung.

3) Für die achte Klasse der Vasen und Gefäße:

Fünf antike Schaalen; dreizehn sogenannte hctrurische
Gefäße; ein mit Zierrathen versehenes Stück eines größe-
ren Gefäßes, alle von gebranntem und glassurtem Thon,
zum Theil mit Malereien verziert.

4) Für die neunte Klasse des Hausgeräths u. s. w.
Drei Lampen von gebrannter Erde, wovon eine mit
einer griechischen Inschrift (ein Name), die andere mit
einer komischen Maske bezeichnet.

*) Berg!» Ereuzer' s Conuuematt. Herodot. P.I. p. 587-f'
loading ...