Böttiger, Carl August   [Hrsg.]
Amalthea oder Museum der Kunstmythologie und bildlichen Alterthumskunde — 3.1825

Seite: III
DOI Seite: 10.11588/diglit.9753#0005
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V o r b e r i ch t.

Wie wenig könnt' ich die lange Reihe unausweichlicher
und unerfreulicher Hemmungen und Unterbrechungen
voraussehen, die meine seit zwei Jahren stets wankende,
oft sehr bedenklich ergriffene Gesundheit der Fortsetzung
meiner literarischen Unternehmungen in den Weg legen
würde, als ich am Schluß der Vorrede zum zweiten
Theil der Amalthea die Erscheinung des dritten Ban-
des als so nahe ankündigte! Und wie sehr muß ich
nun wegen einer zweijährigen Verspätung die entschul-
digende Nachsicht der würdigen Männer in Anspruch
nehmen, die mir mit so vieler Bereitwilligkeit Bei-
träge zu diesem dritten Band anvertraut hatten und
die nun, durch meine Säumniß hingehalten, in ihren
Mittheilungen vielleicht manches finden, was sie, da
ja auch hier ein Tag den andern lehrt, vielleicht heute
etwas anders aufgefaßt oder gestellt haben würden.
Ja mit welcher Beschämung stehe ich vor Freunden,
die nun nicht einmal ihre Aufsätze in diesem Bande
abgedruckt finden, wohin ich vor allen drei numisma-
tische Mittheilungen rechnen muß, die eine von dem
ehrwürdigen Bischof auf Seeland, D. Münter, über
meist unbekannte alexandrinische Kaisermünzen mit einer
Kupfertafel, die zweite in einem Brief vom Director
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