Böttiger, Carl August   [Hrsg.]
Amalthea oder Museum der Kunstmythologie und bildlichen Alterthumskunde — 3.1825

Seite: V
DOI Seite: 10.11588/diglit.9753#0007
Zitierlink: i
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/amalthea1825/0007
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen
facsimile
Vorbericht.

v

ändern und so möge denn auch hier Gnade für Recht
widerfahren und diese Nachlässigkeit, so wie das nur
zu vollzählige Sündenregister von gar argen Druckfeh-
lern , die nicht vorkämen, wenn mein junger Freund,
D. Sillig, nicht in Paris gewesen und die nun, wo
ste ganz stnnentstellend eintraten, am Schluß angeführt
worden sind, irgend einem Fantom, was aus Pandoras
Büchse flog — wir wollen es indeß Morbonka nennen
— auf die Flügel gebunden werden.

Es läge mir jetzt ob, auf einige der vielen Bemer-
kungen, die in kritischen Blättern über den zweiten
Band dieser archäologischen Sammlung ausgesprochen
worden sind, Rücksicht zu nehmen, ste dankbar zu
prüfen und den möglichsten Gewinn daraus zu ziehen.
Allein dieß würde die Vorrede- über die Gebühr erwei-
tern und den Umfang dieses Bandes, der unter der
Hand mehr als recht ist, anschwoll, noch mehr alls-
dehnen. Es gnüge also hier statt aller diebelehrende und
sachreiche Anzeige des zweiten Bandes in der Halli-
schen Allgemeinen Literaturzeitung*) ihrem
Hauptinhalte nach, wo ste eigene Zusätze oder Berichti-
gungen enthält, im Auszuge mitzutheilen. Da mir später
die Nachricht zukam, daß einer der ersten Hellenisten
und Archäologen Deutschlands, Hofrath Jacobs in
Gotha, der Verfasser dieser Anzeige sei, erbat ich mir
von ihm selbst die Erlaubniß, ste in dieser Vorrede be-
nutzen zu dürfen, und er ertheilte mir solche mit vielem

Ergänzungsblätter der allgetn. Lit. Zeitung, März 1325.
n. 29. 30. Von demselben Kenner befand sich auch vom ersten Theil
der Amalthea eine gründliche Anzeige in derselben Literaturzeitung
im April I82i. n. 100. 101.
loading ...