Böttiger, Carl August   [Hrsg.]
Amalthea oder Museum der Kunstmythologie und bildlichen Alterthumskunde — 3.1825

Seite: XXIII
DOI Seite: 10.11588/diglit.9753#0025
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V o r b e r i ch t.

xxm

Wie sehr wäre es zu wünschen, daß Professor Böckh
die Vorrathskammer unserer Amalthea als einen stets
bereiten Kalathkskos ansehn möchte, worin manche zu
den Inschriften gehörige Bildwerke, die zur Vermei-
dung des Aufwandes dort nicht mit gestochen werden
konnten, besonders abgebildet und mit den nöthigen
Nachweisungen versehen werden könnten!

Welchen Nachtheil die verspätete Ausgabe dieses
Bandes der Amalthea gehabt hat, zeigt auch der Um-
stand, daß Boeckh Ln seiner gewiß vollkommen befrie-
digenden Erklärung des vielbesprochnen Helms des
Hieron *) noch nicht wußte, daß nun auch Brönstedt
mit ihm fast ganz übereinstimme, wie aus seinem hier
im HI. Abschnitte abgedruckten Briefe zur Gnüge her-
vorgeht. Mit unserm wackern v. S i l l i g hat er Lndeß
in Paris selbst ein irofia (pikorijcriov getrunken, und
so hat alle Fehde ein gar friedliches und freundliches
Ende genommen. Möchten wir uns nur recht bald des
genußreichen Anblicks seines classtschen Reisewerkö er-
freuen können!

Schon lange vor seiner letzten Reise nach Italien
und Sicilien hatte mir mein hochverehrter Freund, der
Hr. Hofbauintendant und Ritter von Klenze in Mün-
chen die zwei Beiträge zugesandt, die nun im IV. Ab-
schnitte dieses Bandes abgedruckt stehen. Mit Recht
wird er über die Verspätung dieses Abdrucks Klage

*) Corp. Inscript. Gr. I, I. n. 16. p. Z4> f. Die vielgelesene
Inschrift auf dem als Weihgeschenk dargebrachten Helm heißt also,
wie folgt: 'Idpaov 6 d&ivop.iv£os nai toi ZZvpanoSioi r<2) di

Tvfißdv' &7zd Kvjxas. vergl. in diesem Band der Amalthea die
Anmerkung S. 400.
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