Böttiger, Carl August   [Hrsg.]
Amalthea oder Museum der Kunstmythologie und bildlichen Alterthumskunde — 3.1825

Seite: XXXII
DOI Seite: 10.11588/diglit.9753#0034
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XXXII

Vorbericht.

Heraklesmythos, dem ich daher einen Excurs widmen
zu müssen glaubte, zu wichtig und für die Fortschritte
des archaischen Kunststyls zu merkwürdig, als daß ich
auch das, was mir darüber zugekommen war, hier mit-
zutheilen Bedenken getragen haben sollte. Wir sehen
den weitern Aufschlüssen in den Reisebemerkungen des
Hrn. von Klenze, oder wie es ihm sonst gefällig seyn
wird, sich darüber ausführlicher zu erklären, mit Sehn-
sucht entgegen. Was ich bei Gelegenheit der Beschrei-
bung der Stadt Rom durch die Herren E. P latner,
Bunsen und Gerhard über Zoega's vieljährige
Vorarbeiten zu einer Topographie Roms, wie sie seyn
soll, nur im Vorbeigehen bemerkt habe, ist in einem
der neuesten vom D. Schorn herausgegebenen Kunst-
blättern *) durch den Prof, und Bibliothekar Mol-
beck in Kopenhagen auf eine Weise zur Sprache ge-
bracht worden, die uns wünschen läßt, vom Herrn
Prof, und Ritter Brönstedt über das gänzliche Ver-
schwinden der Zoegaschen Arbeit recht bald die nöthige
Aufklärung zu erhalten. **) Zu den Nachrichten, welche
mein würdiger und gelehrter Freund, I). No eh den,
in seinem hier abgedruckten Briefe gegeben hat, kann
ich aus seinem neuesten Schreiben vom io. Juni jetzt
auch noch die fügen, daß ihm bei der fortdauernden
Krankheit seines Collegen und Mitaufseherö Co mb e die
Fortsetzung der^nciartt Marbles im britischen Museum,

*) S. Kunstblatt von 1325. n. 48. S. 192.

**) Auch dürften wir wohl vom Kenner und Herausgeber des
Zoegaschen Nachlasses, Prof. Welcker in Bonn, genauere Nach-
richten darüber erwarten. Fernow hatte schon wegen der Heraus-
gabe und Bearbeitung dieser Topographie einen Contract mit der
Geßnerschen Buchhandlung in Zürich geschloffen.
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