Böttiger, Carl August   [Hrsg.]
Amalthea oder Museum der Kunstmythologie und bildlichen Alterthumskunde — 3.1825

Seite: XXXIII
DOI Seite: 10.11588/diglit.9753#0036
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Vorbericht.

XXXIII

so wie der griechischen Münzen, von den Curatoren
vorläufig aufgetragen worden ist.

Zum Schluß stehe hier der mir schon seit langrer
Zeit von demselben Freunde zugeschickte Nachtrag zu
seiner im zweiten Theil der Amalthea mitgetheilten Ab-
handlung, nebst der Abbildung der auf der Rückseite
des Memnons befindlichen Hieroglyphenbezeichnung,
welche hier lithographirt erscheint. Es mag mir dann
gestattet seyn, diesem Nachtrag noch einige Zusätze
anzufügen.

Ergänzung zu dem Aufsätze über den Memnon
von G. H. No eh den.

Bei der Uebersendung der Handschrift über den
Memnon ist ein beigclegtes Blättchen, worauf von den
an der Rückseite des Bildes sich befindenden Hierogly-
phen einiges bemerkt wurde, auf eine mir unerklärliche
Weise abhanden gekommen. Es fehlt also in der Ab-
handlung eine Nachricht über diesen wichtigen Umstand,
welche ich bei Durchsicht des gedruckten Merkchens zu
meiner Verwunderung, und mit Bedauern vermißte.
Der Mangel muß auf irgend eine Art ersetzt werden,
und ich theile daher folgendes als Nachtrag mit.

Die Hieroglyphen nehmen beinahe die ganze Rück-
seite des Kopfes ein; nehmlich von oben nach unten
zu, der Länge nach, einen Raum von 7 Fuß 6 Zoll
(Englisch), mit einer Breite von 1 Fuß 6\ Zoll.
Diese Schriftbilder sind groß und kräftig gearbeitet:
z. B. die mefferartigen Zeichen unten, zwischen welche
ich ein Sternchen gesetzt habe, sind über 8 Zoll lang,
und über 4 Zoll breit; und alles ist tief eingeschnitten.
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