Böttiger, Carl August   [Hrsg.]
Amalthea oder Museum der Kunstmythologie und bildlichen Alterthumskunde — 3.1825

Seite: 34
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Geschmack diesem Gerathe gab, darzulegen; der wackere
Künstler, welchem Aehnliches hervorzubringen aufgegeben wird,
ist der Einzige, für den diese Varietäten ein mehr als spie-
lendes Interesse haben können, und für diesen sind Beschrei-
bungen, wie wir sie hier geben könnten, unnütz im Vergleich
mit der Ansicht der Monumente selbst in Piranesss großem
Vasenwerk, in Barbault's Monumens antiques, pl. 66.
63. 82. und andern ähnlichen Werken * *)

ruhende Basreliefstafeln, die eine Manade, einen Greif mit einer
Lyra u. s. w. darstellen — eine höchst ungeschickte Verbindung. Aehn-
lich ist der bei Caylus Becueii. 1.2. pl. 14, aus Pallast Chigi
zu Rom.

*) Vergl. die Aufzahlung von 24 Tripoden in Bayardi Cata-
logi degli Monumenti di Ercolano p. 293. Bon zwei in Portici
Winckelmann a. O. Mit dem" zweiten haben zwei ausnehmend zier-
liche bronzne Tripoden mit flacher Schale und sehr zusammengesetz-
ten Füßen in Mr. Hope's Sammlung zu London viel Aehnlichkeit.
Da die Alten öfter den Andron iv r<5> Tpixo&i citiren, so ist davon
schließlich zu bemerken, daß darin zwar von Weissagung (Porphyr,
bei Euseb. Praep. Evg. 10, 3.), von Pythagoras, von den alten
Buchstaben (Suidas 2ajxiac>v iijfios, Mich. Apostol. Proverb. 17,
25.) die Rede war, aber schwerlich von der Form der Dreifüße.
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