Böttiger, Carl August   [Hrsg.]
Amalthea oder Museum der Kunstmythologie und bildlichen Alterthumskunde — 3.1825

Seite: 43
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Vöckh angegeben; auch erlaube ich mir die allgemeine An-
sicht mitzutheilen, die dieser Kenner Griechischer Epigraphik
von der in Rede stehenden Inschrift hegt. Sie sei nur zur
Hälfte erhalten und bestehe aus zwei Halbversen, deren vor-
dere Stücke auf der andern Seite oder an einer entspre-
chenden Bildsäule müßten gestanden haben. Den erhaltnen
Lheil habe man so zu lesen:

— \Ep] fiySiävuS. yfxias aviSyKEV

— ajia Peseta) 7CüJröA-A.tt)vi.

Was aber das Alter der Inschrift angeht, so können
wir sie des durchgeführten Gebrauchs der langen Vokale
und andrer Einzelheiten wegen schwerlich viel über Olymp.
80. Hinauftücken: und in dieser muß also auch die schein-
bar uralte Bildsäule gearbeitet seyn, an der sie sich befindet.

Z.

WeLhgeschenk aus dem Pembrokischen Museum.

(Hierzu die Kupfertafel IV.)

Das Basrelief, von dem wir hier eine Zeichnung mitthei-
len, befindet sich auf einer einzelnen Tafel im Museum des
Grafen Pembroke in Wiltonhouse bei Salisbury. *) Es ist

I ) S- Description of the antiquities in Wiltonhouse by J.
Kennedy 1779. 4t0- p- XXVI. U. 105. und: a new description of
the pictures etc. at Wilton by J. Kennedy 1769. Zvo. pag. 92.
Dallaway Anecdotes of the arts in England p. 26Z. und in M i l-
lin'ö Uebersetzung p. 30z. Auch wird ein Kupferstich erwähnt, den
ein Mr. Lyons bei Easton zu Salisbury herausgegeben. Ferner
Aedes Pembrokianae by Mr. Richardson. London 177^. pag. Z2.

rergl. Winckel manns K u n st g esch. 9, r. Bd. 6. S. 16.
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