Böttiger, Carl August   [Hrsg.]
Amalthea oder Museum der Kunstmythologie und bildlichen Alterthumskunde — 3.1825

Seite: 191
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für die Zoologie des Alterthums, besonders auch in der
Ichthyologie, gestatten. * * * 4) Es kann davon vielleicht ein
andresmal ausführlicher die Rede seyn.

a.

Bemerkungen

zu den Subulonen des PliniuS.

Es ist antiquarisch ein wahrer Fund zu nennen, wenn sich
unter den afrikanischen Antilopen auch eine Art findet, deren
hohle Hörner eine natürliche Flöte bilden. Denn da es
nach den Zeugnissen des Alterthums keinen Zweifel leidet,
daß mit der Pallas, die am Tritonischen See geboren
(Tritonia, Tgiroyeveia Hauptstelle bei Herodot IV, igg.
vergl. Heyne zu Apollodor p. 297) von da nach Böotien
kam, auch die libysche Pfeife, die bald aus Lotus, bald
aus Gazellenknochen gefertigt war, mit dem ältesten Cultus
der Göttin nach Böotien kam (S. Creuzer’s Symbolik
Th. II- p- 262. neue Ausgabe): so ist es höchst wahr-
scheinlich, daß diese Antilopen - Hörner wenigstens eben so
gut, als die Fußröhren, oder eigentlichen tibiae, dazu
gebraucht worden sind.

tures de vases antiques T. II. p. 77. wo von einem sehr verzeichn

neten Delphin die Rede ist. Und Millin, der sich früh schon mit

der Naturgeschichte beschäftigt hatte, stand darüber ein Urtheil zu.

4) So dürften die zwei wunderbaren Thiergestalten am Halse
eines Gefäßes, das Millingen in der Collection du Baronet
lohn Coghili pl. XVIII. mittheilt, noch eine Untersuchung verdienen.
Besonders sind auch die in Thierköpfe geformten Vasen (z. B. in
Tischbeines Engravings T. II. pl. 7.) in dieser Rücksicht beach-
tungswerth.
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