Böttiger, Carl August   [Hrsg.]
Amalthea oder Museum der Kunstmythologie und bildlichen Alterthumskunde — 3.1825

Seite: 373
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OC riACAC XAPITAC KAI TAC $PENAC EN0AA’
EKAEICE.

Auctor epigrammatis, quum legisset, 6epülcra interdum dici
ri%£ieiv yäpiTas, (ppevas, JiaA/V.os' defunctorum, ipsi defuncto
lioc tribuit, ut secum omnem venustatem omnemque sapientiam
tumulo incluserit: iv$dl>£, iv Tca räyop. Haereo nonnibil in
nomine KapovtVTis. Nec articulus ante (fpivas commode ad-
ditus.

b.

Briefe des Professors Eduard Gerhard
an den Herausgeber.

Rom im Juni 1324.

Betrachten Sie die beikommende kleine Schrift della Ba-
silica Giulia ed alcuni siti del F010 Piomano, die
ich schon zu Ende des vorigen Jahres in die hiesigen
Effemeridi ein rücken ließ, *) als einen Vorläufer ausge-

*) Diese kleine, aber inhaltreiche Monographie (Rom, bei
Romanis 1323. 27 S. in 3.) würde jedem, der daran zweifeln
konnte, daß ihr Verfasser, obgleich ein Fremdling und nur erst seit
einigen Jahren in der ewigen Roma einheimisch, die altre und
wahre Physiognomie dieser Weltherrfcherin mit kritischem Scharf-
blick zu erfassen gewußt habe, die volleste Ueberzeugung davon
geben. Die wahre Lage der Basslica Julia, welche selbst der ge-
lehrteste der jetzt in Rom lebenden Antiquare, Ant. Nibby, in sei-
nem Werk über das römische Forum verkannt zu haben scheint, fin-
det er in den Ruinen, die man sonst dem Comitium oder der Curia
zuschrieb. Das Resultat spricht er selbst p. 26 in diesen Worten
aus: Quelli ruderi adunque si possono stimare della basilica
Giulia la quäle colla sua larghezza sara stata fra il tempio di
Castore e la Colonna di Foca, proestesa perö piu del tempio di
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