Böttiger, Carl August   [Hrsg.]
Amalthea oder Museum der Kunstmythologie und bildlichen Alterthumskunde — 3.1825

Seite: 419
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währt, können Sie Sich nicht denken. Er ist überwälti-
gend schön. — *)

G. H. No eh den.

*) Die Vase, die auch Giov. Batt. Piranesi der Sohn,
in seinem Prachtwerke von den alten Vasen abgebildet, hat nichts
als bacchische Masken zwischen Thyrsusstaben, verschieden gruppirt
und auf einem ausgebreiteten Löwenfell ruhend mit einfacher aber
grandioser Verzierung und mitHenkeln. Sie hat vielAehnliches mit
der fast eben so großen Basaltvase, die in viele Stücke zerbrochen
1772 in den Garten auf dem Quirinal 25 Palmi tief unter der Erde
gefunden, geschickt restaurirt und von Clemens XIV. dem Vatica-
nischen Museum geschenkt wurde. Die Umschrift auf der Medaille,
die auf der Vor- und Kehrseite auch nur die Vor- und Kehrseite
der Vase zeigt, aber an Scharfe und Vollendung unübertroffen
genannt werden kann, hat folgende auf beide Seiten der Münze
vertheilte Umschrift: The Thomason metallic Vase, 21 feet in
circumference and 5 feet 10 inches in height, Begun in the
54th year of King George the III. and completed in the first
year of King George the IV.

B.
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