Amira, Karl von
Die Grosse Bilderhandschrift von Wolframs Willehalm — München, 1917

Seite: 31
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Die „große Bilderhandschrift von Wolframs Willehalm'. 31

schiedenheit abgelehnt werden. Die Folge war, daß die Wiener
Miniaturen in Bezug auf Erfindung himmelweit hinter den
schlichten kolorierten Federzeichnungen der großen Willehalmhs.
zurückstehen und der Hauptsache nach in Rezeptmalerei ver-
sinken.1)

l) Wenn ich den ungewöhnlich wertvollen Wiener Kodex hier, in
München, benützen konnte, so verdanke ich dies der verständnisvollen
Fürsprache des Vizedirektors der Kais. Hofbibliothek, des Herrn Regie-
rungsrats Dr. J. Donabaum, wodurch die Erlaubnis des Kais. Oberst-
kämmererstabes zur Hiehersendung — sogar unter den gegenwärtigen
erschwerenden Umständen — erwirkt wurde.

Anhang.

Übersicht über die Bruchstücke nach ihrer Reihenfolge.

Gegen-
wärtiger Auf-
bewahrungs-
ort

Gegen-
wärtige
Bezeichnung

Ehemaliger
Aufbewahrungs-
ort

Ehemalige
Bezeichnung

Gehörig zum Text

München
München
München
Nürnberg

Cg. 193 III
Cg. 193 III
Cg. 193 III
Hz. 1104

Meiningen
Meiningen
Meiningen

Mitteldeutschland

?

Heidelberg-
Heidelberg

Mitteldeutschland

9

548
550
551

161 v. 20-163 v. 28
210 v. 4-212 v. 14
212 v. 17—213 v. 30
216 v. 5—218 v. 25

München
München
Nürnberg

Cg. 193111
Cg. 193II1
Hz. 1105

362 a 26 2°
362 a 26 2°

220 v. 24—222 v. 27
235 v. 15—237 v. 26
311 v. 10-312 v. 30

München

Cg. 193111

Mitteldeutschland



388 v. 20-390 v. 1

München
München

Cg. 193 III
Cg. 193 III

?

Mitteldeutschland

9

Meiningen

549

404 v. 8 (403 v. 23?)

—404 v. 27

9

(verlorne Fort-
setzung des Ge-
dichtes)
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