Eike <von Repgow>  ; Amira, Karl von [Hrsg.]
Die Dresdener Bilderhandschrift des Sachsenspiegels (Band 2) — Leipzig, 1925

Seite: 294
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Die Schilde rot mit weißem Nabel. Bildbuchstabe D golden und
mit Mennigumrissen.

= W 26 a 1; 0 34 b 2, wo aber Haarschnitt und Fußbekleidung ge-
nau wie bei den Kämpfern auf 34 a, b 1. — Abgeleitet von der vor-
mTderdte liegenden Komposition ist eine Deckmalerei zum nämlichen Text
in der Steinb. Hs. fol. 91 (Abb. 12), ferner eine Zeichnung der

Abb. 12

Liegn. Hs. I fol. 103 a zu Ldr. I 63, wo aber die Anordnung freier,
die Kämpfer Hauben tragen und die Nabelspitzen ihrer Schilde
ebenso wie in der Steinb. Hs. übertrieben sind, auch die Sonne
fehlt, endlich eine Zeichnung derselben Hs. fol. 81 b zu Weich-
bild 35, abermals 2 Kämpfende im wesentlichen wie die vorigen,
nur daß hier einer einen Hut trägt.
Der Kampf Mitten über den schon im Kampf begriffenen Parteien steht die
Sonne. Sie ist „ihnen gleich zugetheilt". Zu den Figuren ist jetzt
weiter nichts zu bemerken, als daß die Aufschürzung der Röcke
typisch wiederkehrt, wenn Kämpfer dargestellt werden, so 13 a 5,
14b 5, 15 a 4 und an den entsprechenden Stellen in 0, nicht auch
in H, dagegen auf Bildern, die von der Ssp.-Illustration nicht ab-

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