Amsler und Ruthardt <Berlin>   [Hrsg.]
Katalog der sehr werthvollen Sammlung von Künstler-Lithographien aus dem Besitze eines bekannten Berliner Kunstfreundes: enthaltend die kostbarsten und seltensten Blätter aus der Erfindungs und Blüthezeit der lithographischen Kunst in chronologischer Anordnung ... ; Versteigerung 20. März 1902 und folgende fünf Tage (Katalog Nr. 66) — Berlin, 1902

Seite: 16
Zitierlink: i
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/amsler_ruthardt1902_03_20/0025
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen
facsimile
217 2 Blatt: Das Vorige; Ariovists Unterredung mit Caesar, fol. Siehe Ferchl und Maillinger.

Drittes Blatt des Künstlers und von grosser Seltenheit. 1808.

218 2 Blatt: Herzog Ludwig und Ludmilla: Herzog Otto III. in der Fürstenversammlung zu
Besaneon. gr. fol. 1818.

Vorzügliche Compositionen und sehr selten.

219 2 Blatt: Herzog Otto III. in der Fürstenversammlung zu Besaneon; Soll das euer letzter
Blick sein? (Götz von Berhehingen). gr. fol. 1818.

Ebenso vorzüglich und selten.

220 9 Blatt zu Charakterscenen aus der Deutschen Geschichte. In Originalumschlag, kl. fol. 1825.

Hervorgehoben in „Vervielfältigende Kunst der Gegenwart", Wien pag. 24.

HERMANN MITTERER, Maler und Lithograph, geb. 17I14 zu Osterhofen, Professor der Zeichenkunst an der poly-
technischen Schule in München; gründete die Kunstanstalt au der Feiertagsschule daselbst. Er nahm in der Ent-
wicklungsgeschichte der Lithographie eine hervorragende Stellung ein. Gestorben 1829.

221 6 Blatt: Zeichenvorlagen, Köpfe, Hände und Füsse. qu. fol. 1805.

Die ersten Lithographien des Künstlers.

222 Anleitung zur bürgerlichen Baukunst und Bauzeichnung. Zwanzig Blatt mit neunzehn
Seiten Text. In Originalumschlag der ersten Ausgabe von 1815. gr. fol. 1820.

223 Dasselbe Werk. Pppbd. gr. fol. 1820.

224 Dasselbe Werk, ohne den Text. In Üri°;inalumsehla°; der zweiten Ausgabe. 1820.

J. M1TTIV1ER, Oberbaurath zu München.

225 Titel zu „Viertes Heft architektonischer Verzierungen", fol. Ferchl pag. 62. 1817.

LUDWIG VON MONTMORILLON, Kupferstecher und Lithograph, geb. su Erlangen 1794, bildete sich in München
aus, wo er auch einen bedeutenden Kunsthandel betrieb. Gestorben Stuttgart 1851.

226 Die Verspottung Christi. Christoph Schwarz p. gr. fol. Ferchl pag. 62. 1815.

227 Bildniss des Schriftstellers Fleinrich Zschokke. Mit Ton gedruckt, fol. Ferchl pag. 62. 1816.

Vorzügliches Blatt.

228 Dasselbe Blatt. Ohne Ton gedruckt, fol. 1816.

229 Dasselbe Blatt. Ebenso. 1816.

230 Madonna nach Carlo Dolce. Mit Ton erdrückt, gr. fol. 1819.

231 Friederike Wilhelmine Karoline, Königin von Bayern. Mit Ton gedruckt, roy. fol. Siehe
Maillinger. 1820.

JOHANN NEPOMUK MUXEL. geb. 1790 zu München, Maler, Radirer und Lithograph, Inspektor der Leuchten
bergschen Galerie, gest. nach 1840.

232 2 Blatt: Maria mit dem Leichnam Christi: Büssende Magdalena. Raphael, Battoni p.
kl. fol. u. gr. qu. fol. Ferchl pag. 66. 1815 und 1820.

FERDINAND PILOTY, Lithograph, geb. 17S6 zu Homburg, Schüler von Kellerhofen und Mannlich in München.

Neben Scnefelder, Strixuer und Mannlich der bedeutendste Lithograph der Incunabeln-Zeit. Gründete 1836 die Firma
Piloty & Löhle in München. Starb daselbst 1844.

233 11 Blatt: Religiöse Darstellungen nach Raphael, Andrea del Sarto u. A. in der Hand-
zeichnungssammlung zu München. 4 bis gr. fol. Ferchl pag. 60. f807 u. f. Jahre.

Erschienen unter dem Titel „Oeuvres lithographiqucs de Strixner, Piloti & Co., welches Werk
einen Triumphzug durch ganz Europa antrat und allgemein anerkannt wurde. Goethe nannte
dieses Werk „das für sich selbst bestehende reichhaltigste Incunabelnwerk des Steindruckes
in der Welt".

16
loading ...