Amsler und Ruthardt <Berlin>   [Hrsg.]
Katalog der sehr werthvollen Sammlung von Künstler-Lithographien aus dem Besitze eines bekannten Berliner Kunstfreundes: enthaltend die kostbarsten und seltensten Blätter aus der Erfindungs und Blüthezeit der lithographischen Kunst in chronologischer Anordnung ... ; Versteigerung 20. März 1902 und folgende fünf Tage (Katalog Nr. 66) — Berlin, 1902

Seite: 17
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234 13 Blatt desgleichen nach Rubens, van Dyck u. A. 4—gr. qu. fol. 180/ u. f. Jahre.

235 14 Blatt: Köpfe nach Lionard o. van Dyck u. A. Jagden und Genrebilder nach Snyders
und Murillo. 4—gr. fol. 1807 u. f. J.

PUSCHNER.

236 Ansicht auf Neuwied vom Weissen Thurm aus, links das Monument für General Hochc.
Kreide, kl. qü. fol. Sehr selten. Um 1815.

ANGELO OUAGLIO, Maler, Baumeister und Zeichner, geb. 177S zu München, wo er 1815 als Hof-Theaterbaumeister starb.

237 Innenansicht eines griechischen Hauses mit korinthischer Säulenordnung, fol. Ferchl
Annalen. Sehr selten. 1801.

DOMENICO OUAGLIO, Maler, Radirer und bedeutender Lithograph, Bruder des Vorigen, geb. 1786 zu München,
bereiste ganz Mitteleuropa, starb als Hofmaler in Hohenschwangau 1837. Dieser Künstler ist von der grössten
Bedeutung für die Entwicklung der lithographischen Kunst in Deutschland auf dem Gebiete der Architekturzeichnung
Von seinen ganz frühen Blättern anfangend, bis zu seinem berühmten Werke „Merkwürdige Gebäude des deutschen
Mittelalters" bietet er zeichnerisch und technisch Bilder, welche universelle W erthschätzung fanden. Siehe V. K. d. G.
pag. 24, Bouchot, Ferchl pag. 51 und Annalen. Seine frühen Blätter sind von a 11 e r gr ö s s t e r Seltenheit.

238

Gothischer Kloster-Hof.

fol.

1808.

239

Gothischer Gerichts-Saal.

Gegenstück zu Vorigem, fol.

1808.

240

Dasselbe Blatt.



1808.

241

Schloss Seefeld. kl. fol.



1814.

242

5 Blatt aus „Denkmäler

der Baukunst des Mittelalters", gr. fol. Ferchl pag. 51.

1816.

Diese Blätter kommen selbst einzeln nur ganz selten vor und sind von höchstem Interesse.

243 22 Blatt aus „Merkwürdige Gebäude des teutschen Mittelalters". Erster Band. Mit Text,
in Originalumschlag, gr. fol. u. gr. qu. fol. 1818.

Das bedeutendste Werk Quaglios, sehr selten!

244 11 Blatt aus derselben Folge, gr. fol. u. gr. qu. fol. 1818.

245 5 Blatt: Ebendaraus. gr. qu. fol. 1818.

246 6 Blatt aus Band II desselben Werkes, gr. fol. u. gr. qu. fol. 1817—1823.

247 5 Blatt: Ebendaraus. gr. fol. u. gr. qu. fol. 1817—1823.

248 7 Blatt aus verschiedenen Folgen, gr. fol.—ro}'. qu. fol. 1817 — 1822.

LORENZO OUAGLIO. Bruder des Vorigen, Maler und Lithograph, geb. 1793 zu München, gest. 1869 daselbst.

249 14 Blatt: Zeichenvorlagen zu verschiedenen Körpertheilen. fol. u. qu. fol. Ferchl pag 62. 1813.

Das erste bekannte lithographische Werk des Künstlers und fast unauffindbar.

250 5 Blatt: Bauerntypen von der Reindlach-Alpe, Andechs, Heckenkirchen, Lenggries, Holz-
kirchen, kl. fol. Ferchl pag. 62. V. K. d. G. pag. 14 u. 24. 1812—1816.

Dieses Werk ist wohl das reizvollste was die Münchener Lithographie der ersten Zeit geschaflen
hat. Es kann den französischen guten Blättern an die Seite gestellt werden. Von höchster
Seltenheit :

251 5 Blatt: Desgleichen aus Feinspach, Brannenburg, Grünwald. kl. fol. 1818—1819.

Ebenso, wie die Folgenden.

252 6 Blatt: Aehnliche Landschaftsbilder, kl. fol. 1819.

253 6 Blatt: Desgleichen, kl. fol. 1819.

254 2 Blatt: Der Liebesbote nach Terborch: Stadtthor von Tittmoning. qu. fol. u. gr. qu. fol.

um 1818.

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