Amsler und Ruthardt <Berlin>   [Hrsg.]
Das radierte Werk von Max Klinger in allerersten Ausgaben und frühesten Probedrucken von erster Schönheit und grösster Seltenheit aus der Sammlung des Herrn D... Berlin: nebst anderen kleinen Beiträgen, darunter Frühdrucke von Geyger, Greiner, Herkomer, Legros, Leibl, Millet, Orlik, Stauffer, Liebermann, Whistler, Zorn u. a. ; Versteigerung zu Berlin, 23. und 24. März [1908] (Katalog Nr. 78) — Berlin, [1908]

Seite: 28
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149 Die Pest. Blatt VI ebendaraus. fol.

Vorzüglicher Probedruck vor dem gestochenen Künstlernamen und
Druckeradresse, auf Japanpapier und mit breitem Rand. Vom Künstler
handschriftlich bezeichnet „Äf, Klinger: rn. Arnr. 1903. 4 Z 1 Dr."

150 Das Elend. Blatt VII ebendaraus. fol.

Prachtvoller erster Probedruck vor der Beschattung des Nackens
und des Hemdes am Fronvogt, vor kleinen Schatten aufdem unteren
Teil des Baumes neben dem schachernden Juden und vor gänzlicher
Veränderung des Mädchens, welches rechts Suppe verteilt. Auf
Japanpapier, mit Rand. Vom Künstler handschriftlich bezeichnet
„M. K. rj. Sept. 02 1. Z. 1. Dr."

151 Dasselbe Blatt.

Vorzüglicher dritter Probedruck mit den vorerwähnten Arbeilen
und Veränderungen, aber vor Überarbeitung des Erdbodens hinter
dem Juden und vor nochmaliger Veränderung des Mädchens rechts,
welches die Suppe verteilt. Ebenso, ebenso. Handschriftlich be-
zeichnet „M. Klinger Paris. 3. etat 2. efir. 17. 12. Q4 "

152 Dasselbe Blatt.

Vorzüglicher Probedruck von der vollendeten Platte aber vor dem
gestochenen Künstlernamen und Druckeradresse. Ebenso, ebenso.
Handschriftlich bezeichnet „M. Klinger 4. 2. p8."

153___ Und doch! Blatt VIII ebendaraus. fol.

Erster Probedruck des ersten Zu-
Standes von größter Schönheit und
sammetartiger Wirkung in den
dunklen Schatten, vor Überarbei-
tung der hellen Stellen in den
Wolken bei der linken oberen
Ecke und vor Bedeckung der sechs
kleinen grellen Lichter auf der
großen Schlange, die ihren Kopl
zum Menschen erhebt und vor
dem gestochenen Künstlernamen
und vor der Druckeradresse. Auf
Japanpapier, mit breitem Rand.
Vom Künstler handschriftlich be-
zeichnet „M. Kiinger. 13. März 8p.
Und doch! No. t:u

154 | Mutter und Kind. Blatt IX ebendaraus.

fol.

Herrlicher Probedruck von erster
Schönheit mit den deutlich sicht-
baren Ornamenten aufdem Sarge,
vor dem gestochenen Künstler-
No- 153. namen und vor der Druckeradresse.

Auf Japanpapier, mit breitem Rand. Handschriftlich bezeichnet ,;M.
Klinger. 28.1. (8p) pi. Berlin."

Kunst-Auktion LXXV1II.
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