Amsler und Ruthardt <Berlin>   [Hrsg.]
Katalog einer reichhaltigen Sammlung von Handzeichnungen und Aquarellen berühmter Meister aller Schulen des XV. bis XX. Jahrhunderts aus dem Nachlasse des Herrn Oscar von zur Mühlen St. Petersburg und aus anderem Besitz: darunter zahlreiche und kostbare Arbeiten von Berghem ... ; Versteigerung zu Berlin, Mittwoch den 5. bis Freitag den 7. Juni 1912 (Katalog Nr. 92) — Berlin, 1912

Seite: 12
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DANIEL CHODOWIECKI

137 Sitzender Knabe am Daumen lutschend, in der Rechten einen Stock. 19,5/11,5.

Schwarze Kreide.

138 Albumblatt des Künstlers an seine Schwester. Drei Putten auf Wolken über einem Postament
schwebend, auf dessen Sockel eine handschriftliche Widmung. 18,5/15,5.

Bleistift. Auf dem Sockel ein Vers, unterzeichnet „von Dan. ijoo",

139 Vier Putten vor dem Eingang eines Maierateliers. 7/7,3.

Feder.

140 Gesellschaft junger Leute beim Federballspiel im Park. Entwurf zu einem Gemälde. 29,2/23,5.

Tuschzeichnung von bildmäßiger Wirkung.

141 Des Künstlers Gattin. Medaillonbrustbild mit Spitzenhaube nach rechts. 35/32.

Prachtvoll ausgeführte Rotsteinzeichnung. Voll bezeichnet „D. Chodowiecki 1J73".

= Siehe die Abbildung auf Tafel V. -

142 Wilhelm Chodowiecki, der älteste Sohn des Künstlers. Lebensgroßes Brustbild mit Turban
nach links, im Alter von sieben Jahren. 42/35,5.

Ebenso. Datiert „4. Janv. 1JJ2". Auf der Rückseite ein schwacher Abdruck von des Künstlers
Stich „Premiere Promenade de Berlin".

143 Henriette Chodowiecki, die jüngste Tochter des Künstlers, im Alter von drei Jahren. Medaillon-
bildnis mit Haube, nach links. 33/27,5.

Ebenso. Reizvolles Kinderbildnis. Voll bezeichnet und datiert „D. Chodowiecki del, ijfä".

= Siehe die Abbildung auf Tafel V. -

144 Damenbildnis mit hohem Haar und Spitzenhaube im Profil nach rechts. Gegendruck. 35/28.

Ebenso. Bezeichnet ,,D. Chodowiecki del. i'/73".

145 „Polonaise". Lebensgroßes Brustbild einer jungen Polin im Profil nach rechts. Auf der Reise
nach Danzig im Jahre 1773 gezeichnet. Auf der Rückseite ein sitzender männlicher Akt. 55,5/44.

Ebenso. Mit der Feder bezeichnet ,,-polonaise".

146 Helene, Gräfin von Keyserling, geborene Baronesse Gibsone. Lebensgroßes Brustbild im Profil
nach links. Bei derselben Gelegenheit gezeichnet. 55/43.

Prächtige Rotsteinzeichnung von größter Frische. Ebenso bezeichnet „Kaiserling".

147 Lebensgroßes Brustbild eines Offiziers mit Zopf im Profil nach links, wahrscheinlich der
Gemahl der Vorigen. 55/43.

Ebenso vorzüglich wie das Vorige. Datiert ,,den ir Juin 1773".

148 Brustbild eines Polen mit charakteristischer Haartracht im Profil nach links, in Rund. Wahr-
scheinlich „Der Strasnik" der Gemahl der Gräfin Czapska, welchen der Künstler in Danzig
des öfteren zeichnete. Gegendruck. 37,5/32.

Rotsteinzeichnung. Bezeichnet und datiert ,.D. Chodozviecki del. Gedan. ijjß''.

149 Brustbild eines polnischen Edelmannes mit Zopf im Profil nach links, in Rund. Ebenso. 31/26.

Ebenso. Bezeichnet „D. Chodowiecki del. iffls"-

150 Professor J. A. Eberhard, der Philosoph. Lebensgroßer Kopf im Profil nach links. Vorlage
zu dem Stich des Künstlers E. 271. 55/43.

Prächtige Rotsteinzeichnung von größter Frische.

151 „Mad. Mathes". Lebensgroßes Brustbild einer jungen Frau mit hoher Haarfrisur im Profil
nach rechts. Auf der Rückseite ein sitzender männlicher Akt. 52/39.

Ebenso. Mit der Feder bezeichnet „Mad. Mathes".

152 Medaillonbildnis eines Knaben mit Zopf und Federhut im Profil nach rechts. Gegendruck. 30,5/25.

Ebenso. Bezeichnet ,,D. Chodowiecki".

153 Frauenbrustbild im Profil nach rechts, in Rund. 23,5/23.

Ebenso.

Kunst-Auktion XCII.
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