Amsler und Ruthardt <Berlin>   [Hrsg.]
Aquarellen, Ölstudien, Handzeichnungen bedeutender Künstler meist des XIX.Jahrhunderts aus altem Berliner Privatbesitz: darunter reichhaltige Werke von Carl Blechen und Anselm Feuerbach ; ferner schöne und wertvolle Blätter von Buchhorn ... ; Kupferstiche, Radierungen, Holzschnitte, Lithographien und Werke von bekannten Künstlern derselben Zeit darunter eine reichhaltige Auswahl von Bildnissen und Darstellungen zur Geschichte von Brandenburg-Preussen, Alt-Berlin und Potsdam ; Versteigerung zu Berlin Dienstag den 28. bis Freitag den 31. Oktober 1913 (Katalog Nr. 96) — Berlin, 1913

Seite: 73
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BRANDENBURG-PREUSSEN

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696 Friedrich II. in Nimburg nach der Schlacht bei Kollin. Frisch p. Berger sc. fol.

Vorzüglicher alter Abdruck, mit Rand um die Darstellung. Selten.

697 Friedrich II. bringt im Hauptquartier zu Olmtitz 1758 einen Spion selbst zum Geständnis,
daß er Magazin und Bäckerei selbst in Brand stecken solle. Carsten sc. kl. qu. fol.

698 Russische Husaren finden nach der Schlacht von Kunersdorf den schwerverwundeten
und von den Kosacken ausgeraubten Major von Kleist. Dähling del. Lehmann sc.
kl. qu. fol.

Erste Ausgabe vor Ausschleifung des Wappens.

699 Friedrich II. schläft mit seinen Adjutanten auf einem Strohlager in einer von Kosacken
zerstörten Bauernhütte im Dorfe Oetschar bei Kunersdorf. Hampe del. Peschke sc.
kl. qu. fol.

700 General Fouquet wird nach der Schlacht bei Landshut vom österreichischen Oberst
Voit gefangen genommen. Wolf del. Idem sc. kl. qu. fol.

Erste Ausgabe vor'Ausschleifung des Wappens.

701 Friedrich der Große sitzt in der Nacht vor der Schlacht bei Liegnitz am Wachtfeuer und
empfängt die Nachricht vom Herannahen des Feindes. Schubert del. Berger sc. fol.

Ausgezeichneter alter Abdruck, mit Rand um die Darstellung. Selten.

702 Marquis d’Argens erstaunt über Friedrich II., den er auf dem Fußboden ruhig
sitzend findet, wie er seine Hunde füttert. Weiß sc. kl. qu. fol.

703 Friedrich der Große empfängt Kaiser Joseph II. im Schloß zu Neiße, 25. August 1765.
Kaiser del. et lith. roy. qu. fol.

704 „Friedrich der Einzige und Paul Petrowitsch bei ihrer Zusammenkunft am 21. Juli
1776 zu Berlin." Weitsch del. Berger sc. Aquatinta, qu. fol.

Sehr gesuchtes Hauptblatt in prachtvollem Abdruck, mit Rand. Sehr selten.

705 Der König läßt sich während einer Kanonade im Feldzug 1778 eine Armwunde verbinden.
Dähling del. Ringck sc. kl. qu. fol.

Erste Ausgabe vor Ausschleifung des Wappens.

706 Friedrich der Große erteilt eigenhändig dem General von Nassau den schwarzen
Adlerorden zur Belohnung seiner Verdienste. Stecher unbekannt, kl. qu. fol.

707 „Wenn es so ist, dann werde ich die Rechnung wohl bezahlen müssen." Der König ver-
handelt mit einem Bauern. P. Haas del. et sc. kl. qu. fol.

708 Friedrich der Große zwingt durch seinen Scharfblick einem seiner Bedienten das Bekenntnis
ab, daß er ihm in einer Tasse Schokolade habe Gift beibringen wollen. Idem del. et sc.
kl. qu. fol.

709 Der König befriedigt den Wunsch eines Sackträgers, der ihn zu sehen wünschte, mit der
unvermuteten Anrede: „Hier bin ich." Idem sc. kl. qu. fol.

710 Der König hat dem kleinen Prinzen Friedrich Wilhelm, dem späteren König Friedrich
Wilhelm III., einen Federball fortgenommen, worauf dieser den König fragt: „Ich frage Sie,
Ihro Majestät, wollen Sie mir meinen Ball wiedergeben oder nicht?" Carsten sc.
kl. qu. fol.

711 Der König antwortet auf sich beschwerende Kadetten mit folgenden Worten: „Halt!
— rechts um, Kehrt Euch — Marsch!" P. Haas del. et sc. kl. qu. fol.

Amsler & Ruthardt, Berlin W 8.
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