Andreae, Bernard  
Studien zur römischen Grabkunst — Heidelberg, 1963

Seite: 109
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der mittlere die Länge von drei und die seitlichen die Länge von je einem Friesab-
schnitt besitzen. Es erhebt sich die Frage, woher die ganze Dekoration ihre harmoni-
sche Wirkung gewinnt, da sich auf den ersten Blick kein ersichtlicher Zusammenhang
zwischen den einzelnen Teilen zu ergeben scheint. Das Rätsel muß sich lösen lassen,
wenn man die Bedeutung der eben erwähnten eigentümlichen Stücke von Kreisbögen
herauszufinden versucht, die schwerlich im rein Dekorativen zu suchen ist, da auch
auf sie verzichtet werden könnte, ohne daß die dekorative Wirkung des Ganzen ge-
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