Andreae, Bernard  
Odysseus: Archäologie des europäischen Menschenbildes — Frankfurt a.M., 1982

Seite: 243
Zitierlink: i
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/andreae1982/0247
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen
facsimile
In der Abfolge der Grotenvilla
des Tiberius von Sperlonga 4—26
n. Chr. (Abb. S. 105), des Ninfeo
Berganüno in der Villa des Domi-
tian bei Castel Gandolfo am
Albaner See, 81-96 n. Chr.
(Abb. S. 216/217) und des Cano-
puslales in der Villa Hadriana,
117-238 n. Chr. (Abb. S. 224)
zeichnet sich eine Entwicklungs-
linie von der Ausgestaltung einer
natürlichen Höhle zu einem
Naturtheater mit Odyssee-Staf-
fage über die künstliche Schaffung
einer Grotte als Schauplatz der
Abenteuer des Odysseus zu einer
reinen Kunstwelt ab, in der das
Skylla-Abenteuer zum bewun-
derten Kunstwerk geworden ist,
das sich von der Natur absetzt.

243
loading ...