Andreae, Bernard  
Odysseus: Archäologie des europäischen Menschenbildes — Frankfurt a.M., 1982

Seite: 253
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Nachwort

Dieses Buch ist ein Ausdruck der Dankbarkeit gegenüber meinen Leh-
rern Friedrich Matz (f), Frank Brommer, Hellfried Dahlmann, Friedrich
Müller (f) und Robert Schroeter, die mich vor über dreißig Jahren mit der
hier behandelten Problematik vertraut gemacht haben. Hellfried Dahl-
mann möchte ich besonders danken, weil er mich an die wichtigen Zueilen
in Horazens Brief an Lollius Maximus (S. 186) erinnert hat.

Die Forschung nach der Odysseusgestalt im Altertum gruppiert sich
um die Komplexe Sperlonga, Ephesos, Villa Hadriana und Baia. Bei den
Arbeiten in Sperlonga sind es in erster Linie Giulio Jacopi, Baldo Conti-
cello und Enrico Bellante, denen ich besonderen Dank schulde. Piero
Griffo gab die Erlaubnis zur Abformung der Fragmente der Polyphem-
Gruppe. Vittorio Moriello half auf jede Weise. Die technischen und wirt-
schaftlichen Voraussetzungen für die Rekonstruktion der Polyphem-
Gruppe wurden durch ein zumindest in der Archäologie ungewöhnliches
Zusammenwirken von Deutscher Forschungsgemeinschaft, die einen fi-
nanziellen Grundstock beisteuerte, und der Industrie geschaffen, die know
how, Geräte und Material zur Verfügung stellte. Otto Henrich (f) ließ im
Anwendungstechnikum der Klöckner-Schott-Glasfaser AG in Dort-
mund-Mengede unter Anleitung von Dietmar Wunderlich das auf
S. I24ff. beschriebene Verfahren erproben. Durchgeführt wurde die Re-
konstruktion der überdimensionalen Figurengruppe in der Maschinen-
halle des Kernphysikalischen Instituts der Ruhr-Universität, dessen Di-
rektoren ich zu stetem Dank verbunden bin. Das Eisenkorsett, das für die
größte je abgeformte antike Skulptur, den aus Fragmenten ergänzten Po-
lyphem von 5,50 m Länge, notwendig wurde, stellte auf Vermittlung von
Ferdinand Beickler von der Adam Opel AG die Elektro-Schweiß-Indu-
strie Neuß her. Den Dank an Robert Heitkamp werde ich nie vollständig
abstatten können. Was diese Studien Heinrich Schroeteler verdanken, ist
nicht in wenigen Zeilen zu sagen. Dieses Buch zeugt auf vielen Seiten und
mit zahlreichen Abbildungen davon. Meinem Schwager Manfred Han-
nich danke ich für die Formationsprüfung S. 140/141.

In Ephesos durfte der Verfasser sich der rückhaltlosen Unterstützung
der türkischen Altertümerverwaltung, des damaligen Direktors des Ephe-
sos-Museums in Selcuk, Dr. Sabahattin Türkoglu, und besonders der
Kollegen vom österreichischen Archäologischen Institut erfreuen. Die

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