Andreae, Bernard  
"Am Birnbaum": Gärten und Parks im antiken Rom, in den Vesuvstädten und in Ostia — Mainz/Rhein, 1996

Seite: 66
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sehen Gartengestaltung zusammengetragen wur-
den.

Den Römern war ein besonderes Gefühl für Natur
und Landschaft eigen, das über das naturwissen-
schaftliche Interesse der Griechen hinausging und
sich auch in eine neue Richtung entwickelte. Zweifel-
los trug dazu die Offenheit römischer Städte bei, die
im befriedeten Weltreich nicht mehr durch Mauern
eingeengt wurden. Auf den Stadtmauern Hercula-
Taf. 26,1 neums wurden Hängende Gärten errichtet86, und
der große Gartengürtel von Rom auf dem Esquilin
dehnte sich auf dem Glacis der republikanischen
Stadtmauer87 aus. Auch in neuerer Zeit überdecken
die Grüngürtel vieler Städte ehemalige Verteidi-
gungsanlagen.

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