Andresen, Andreas
Der deutsche Peintre-Graveur oder die deutschen Maler als Kupferstecher: nach ihrem Leben und ihren Werken ; von dem letzten Drittel des 16. Jahrhunderts bis zum Schluss des 18. Jahrhunderts und in Anschluss an Bartsch's Peintre-Graveur, an Robert-Dumesnil's und Prosper de Beaudicour's französischen Peintre-Graveur (Band 1) — Leipzig, 1872

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MATTHES ZüNDT.

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54. Das Wappen mit dem Halbmond.
H. 6" 4"', Br. 4" 2'".
Der Schild ist in zwei Felder getheilt, im rechten
Feld ein halber Mond. Auf dem Helm ragen zwei
Adlerdügel und ein Pfauenschweif aus einer Krone
hervor. Von einem ovalen Rahmen umschlossen, an
dessen Seiten oben und unten vier weibliche Figuren
Garben, Füllhörner und Anderes halten. Oben und
unten leere Schriftcartouche. Zu unterst Zündts
Zeichen und die Jahreszahl 1 369.
55. Die Wappen mit der Lilie und Arabeske.
H. 3" 4"', Br. 2" 4"'.
Unter einem gekrönten Helm mit Büffelshörnern,
über welchem zwei Caryatiden einen Blumenkranz
halten. Die Schilde sind in zwei Felder getheilt, der
rechts behndliche zeigt oben eine Lilie, unten drei
Querbalken, der andere oben eine Arabeske, während
er unten schwarz ist. Unten eine leere Schriftcar-
touche. Ohne Zeichen.
56. 22 Blätter. Die Kupfer in Lenckers
Perspectiva literaria.
Der Titel dieses seltenen Werkes eines geschätzten,
1385 zu Nürnberg gestorbenen Goldschmidts und
Messkünstlers lautet nach R. Weigels Kunst-Katalog
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