Andresen, Andreas
Der deutsche Peintre-Graveur oder die deutschen Maler als Kupferstecher: nach ihrem Leben und ihren Werken ; von dem letzten Drittel des 16. Jahrhunderts bis zum Schluss des 18. Jahrhunderts und in Anschluss an Bartsch's Peintre-Graveur, an Robert-Dumesnil's und Prosper de Beaudicour's französischen Peintre-Graveur (Band 1) — Leipzig, 1872

Seite: 97
DOI Seite: Zitierlink: i
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/andresen1872bd1/0117
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen Nutzung / Bestellung
facsimile
HEINRICH GöDIG.

97

unten am Baum, und in der Nähe des Plattenrandes
sehen wir vor Gebüsch den Widder liegen, im Mittel-
grund auf schroffem felsigen Terrain gewahren wir
Gebäude, links auf beiden Ufern eines Flusses eine
Stadt. Links vorne sind zwei Männer, die Knechte
Abraham's, hinter einer Erderhöhung, der eine mit
einer Hellebarde sichtbar, jedoch nur mit dem Ober-
körper, und bei ihnen steht ein Esel. Rechts unten
lesen wir an einer Art Sockel: Ge%. xx/r. Go?/ dar
Ren' im Aöcdjhm f/uvm Ries op^en? Adro/mm Jem So/m.
Rem. Gdcii. B. Fe; 98.
18. Die Landschaft mit den Brenn- und
S chmelzhütten.
H. 6" 10'", Br. -)0"3"'.
Felsen schliessen den Grund des Blattes, links
erheben sich grosse Bäume, rechts vor dem Fuss
der Felsen liegen auf dem jenseitigen Ufer eines
Flusses, wie es scheint, mehrere Schmelz- und
Brennhütten. Links vorne sägen zwei Männer einen
Baumstamm durch; rechts sind zwei Schnitter be-
schäftigt; Andere ßschen; zwei Arbeiter mit Schieb-
karren, welche mit Gestein oder Erz beladen sind,
sind aus einem Stollen im Felsen hervorgekommen.
Unten in der Nähe der Schnitter ein Stein mit Gödig's
Zeichen und der Jahreszahl 1599. Ohne Schrift im
Unterrand.

7
loading ...