Andresen, Andreas
Der deutsche Peintre-Graveur oder die deutschen Maler als Kupferstecher: nach ihrem Leben und ihren Werken ; von dem letzten Drittel des 16. Jahrhunderts bis zum Schluss des 18. Jahrhunderts und in Anschluss an Bartsch's Peintre-Graveur, an Robert-Dumesnil's und Prosper de Beaudicour's französischen Peintre-Graveur (Band 1) — Leipzig, 1872

Seite: 117
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JOST ÄMMAN.

bestehendes Monogramm, das in den späteren Drucken kaum
mehr sichtbar ist. Wen dies Zeichen anzeigen soll, ist bis jetzt
nicht enträthselt, ob den Zeichner des Bildnisses, ob einen un-
bekannten Gehilfen des L Amman, welcher unter der Aufsicht
des Meisters vielleicht das Blatt ätzte? Zu den vorzüglichsten
Arbeiten des Meisters gehört dasselbe ohnehin nicht.
Wir kennen folgende Abdrucksgattungen :
I. Vor den senkrechten Linien am Hintergrund, und vor
verschiedenen Ueberarbeitungen am Kopf und Gewand. Ueber
das Bildniss ist im vollen Papierrand der Name Raus S'acAv
gedruckt.
II. Ueber die Horizontallinien des Hintergrundes sind Per-
pendicularlinien herabgezogen; im Kopf und am Gewand sind
einige Schattenpartieen durch Schrafürungen verändert worden,
tm Oberrand ist der Name HANS SACHS eingestochen.

12. Derselbe.
H. tO"Br; 8" 2'".
In derselben Haltung und nach demselben Ge-
mälde, auch in demselben Jahr radirt, aber nach dem
Tode des Abgebildeten und daher mit einem anderen
Gedicht. Im Gesicht fehlt hier eine Ader, welche sich
auf dem vorigen Blatt von der linken Schläfe bis in
die Stirn hinaufzieht; die Schrifttafel unten ist anders
verziert , auf der Einfassung ihrer Enden stehen zwei
kleine, mit Blumen gefüllte Gefässe. Das Gedicht, in
3 Columnen, beginnt: Je/M C/ui/h tye&tb'G . . .
und schliesst: eb? Fröhc/; darunter:
A3N0 Domra. M.D.LXxvt. In der Mitte der unteren Ein-
fassung derSchrifttafel die Buchstaben t A
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