Andresen, Andreas
Der deutsche Peintre-Graveur oder die deutschen Maler als Kupferstecher: nach ihrem Leben und ihren Werken ; von dem letzten Drittel des 16. Jahrhunderts bis zum Schluss des 18. Jahrhunderts und in Anschluss an Bartsch's Peintre-Graveur, an Robert-Dumesnil's und Prosper de Beaudicour's französischen Peintre-Graveur (Band 1) — Leipzig, 1872

Seite: 118
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JOST AMR AN.

HS

13. Georg Thenn.
H. Br. 7"2"'.
Gürtelbild, von kräftigem Aussehen, nach rechts
gekehrt, in einem verzierten ovalen Rahmen; er hat
die Rechte vor sich auf einen Tisch gelegt und hält
mit der Linken seine Handschuhe. Er trägt eine Mütze
auf dem Kopf und ist mit einem Wams bekleidet, wel-
cher zu beiden Seiten der Knöpfe und um die Hand
mit schwarzen Tuchstreifen besetzt ist. Hinter der
Figur ein Vorhang. Am Rahmen liest man ringsum:
GEORG THENN AETATIS SVAE LXI. ANNO DOMINI M. D. LXXVI
Ausserhalb des Rahmens sieht man in der Mitte unten
das Wappen des Abgebildeten: einen nach links sprin-
genden Hirsch, in den Winkeln des Blattes vier Genien
mit Fruchthörnern und Fruchtgewinden. Oben an der
Verzierung des Rahmens die Buchstaben i A
14. Die französischen Könige.
H. 4" 5'", Br. 2" IO".
1 Titelblatt und 63 Bildnisse in Radirung und
Stich, numerirte Portraits in verzierten Medaillons
mit merkwürdigen historischen Darstellungen unten
in geschnitzten Cartouchen. Die Namen stehen am
Grund um die im Brustbild vorgestellten Figuren.
Auf der Kehrseite gedruckter Text, der schon recto
unterhalb der Bildnisse beginnt. Es sind Kopieen nach
den französischen Originalen des C. Corneille, von
J. Amman in Verbindung mit Virgil Solis gefertigt.
Becker irrt, wenn er nur 2 0 der Portraits dem Yirg. Solis
zuweist; die Zahl der von ihm gestochenen beläuft sich vielmehr
auf 3 6, von denen schon über 2 0 sein Zeichen tragen.
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